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Martin Rütter: SO entlarvt er Tausende Hundebesitzer – „Was ist jetzt...“

Martin Rütter ist der Hundeprofi.
Martin Rütter ist der Hundeprofi.
Foto: imago images / Noah Wedel

Diese Eigenart ihres Tieres kennen viele Hundebesitzer: Man geht in die Küche, der Hund folgt einem auf den Fuße. Ab in den Garten, Wuffi ist mit dabei. Doch worum handelt es sich bei dem Phänomen? Und wie lässt es sich abstellen.

Hundeprofi Martin Rütter hat die Rettung.

Eines vorweg: Davor sind auch prominente Hundebesitzer nicht gefeilt. Am Montag sprach Martin Rütter genau über diese Eigenart in seinem Instagram-Chat „Hundeprofi @home“ mit Reality-Star Detlef Steves.

Martin Rütter: Aktion entlarvt viele Hundebesitzer

Und dem brannte direkt eine Frage unter den Nägeln, die er Martin Rütter stellen wollte. Spoiler: Sie hat etwas mit der oben beschriebenen Problematik zu tun.

So störe ihn eine Sache bei seinem Hund Kai-Uwe. „Egal, wo ich hingehe, der Hund ist mein 100-prozentiger Schatten. Kann das sein, dass der denkt, ich bin blöd und kann ohne den nicht“, fragt er den Hundeprofi.

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Martin Rütter: Sein Experiment zeigt...

Dessen Antwort ist trocken wie immer: „Das ist richtig!“ Weiter erklärt Martin Rütter: „Sagen wir mal. Es gibt Gründe, warum dir ein Hund auf Schritt und Tritt folgt oder auch nicht besonders gerne alleine bleibt. Die meisten Menschen sagen, der Hund hat eine Trennungsangst, der Hund kann nicht ohne mich sein.“

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Martin Rütter:

  • Martin Rütter studierte zunächst Sportwissenschaften, ließ sich danach zum Tierpsychologen ausbilden
  • Später moderierte er neben Bettina Böttinger die WDR-Sendung „Eine Couch für alle Felle“
  • 2008 startete bei VOX seine eigene Sendung „Der Hundeprofi“
  • Mittlerweile moderiert Rütter auch die RTL-Show „Martin Rütter – Die Welpen kommen“
  • Martin Rütter wurde am 22. Juni 1970 in Duisburg geboren
  • Er hat schon diverse Bücher über das Training von Hunden verfasst
  • Auf seinem Instagram-Account läuft jeden Sonntag das Talk-Format „Hundeprofi @home“

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Das stimme aber nicht, so Rütter. Um das zu beweisen, treffe er sich mit den Leuten im Park und macht mit ihnen ein Experiment. So sollen die Halter die Leine abnehmen. Das würden jedoch die meisten nicht tun.

Rütter: „Die sagen dann immer, ne geht nicht. Dann frage ich: Warum nicht? Ja, die rennen dann dahinten hin und da zu dem Hund und da geht er schnüffeln. Und dann sage ich, was ist jetzt mit der Trennungsangst? Wo ist die?“

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So kann das Problem behoben werden

Bedeutet: Wenn ein Hund wirklich eine Trennungsangst hat, dann sei er auch draußen sehr unselbstständig. Ansonsten ist der Mensch schuld.

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Rütters Vorschlag: Wenn man den Hund alleine lässt, sollte man beim Wiedersehen keine große Sache daraus machen. Der Hund sollte schließlich lernen, dass es ganz normal ist, wenn er auch mal alleine bleibt. Detlef Steves öffnet das die Augen. Denn er ist einer der Hundebesitzer, bei dem es stets so war. (dg)