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Hund im Auto zurückgelassen: Als ein Retter die Scheibe einschlägt, reagiert die Polizei unglaublich

Um einen Hund zu retten, schlug ein Mann die Scheibe eines fremden Autos ein.
Um einen Hund zu retten, schlug ein Mann die Scheibe eines fremden Autos ein.
Foto: imago images/ZUMA Press

Hunde-Rettung in letzter Minute! Ein Mann zerschmetterte die Scheiben eines ihm unbekannten Wagens, um einen kleinen Hund vor dem Tod zu retten. Der Welpe war von seinem Herrchen im überhitzten Auto zurück gelassen worden.

Hund im Auto gelassen: Mann schlägt Scheibe ein

Als der Mann den Hund alleine in einem Auto sah, fackelte er nicht lange. Zwar waren extra herbei gerufene Polizisten vor Ort, die aber nichts unternahmen, um den Welpen-Terrier aus dem überhitzten Wagen zu holen.

Also kündigte der Passant den Beamten an, er würde selbst in das Fahrzeug einbrechen, wenn sie selbst nicht handeln würden. Das berichtet die britische „Metro“.

Um dem hilflosen 14 Wochen alten Terrier zur helfen, schlug der Mann also vor den Augen der Polizisten die Scheiben des blauen Mercedes ein.

Polizei reagiert überraschend

Obwohl der unbekannte Retter also fremdes Eigentum mutwillig zerstört hat, entschieden die Beamten, dass er dafür nicht bestraft werden würde. „Menschen sind Tierliebhaber, und wenn sie etwas sehen, mit dem sie nicht glücklich sind, ergreifen sie Maßnahmen“, so Kommissarin Steph Daly.

Die Polizisten kümmerten sich um den Hund, bis sein Halter zurückkehrte. Er wurde für den Vorfall verwarnt.

„Die Menschen glauben einfach nicht, dass es ihnen passieren wird. Sie planen nur fünf Minuten ein, aber angesichts dessen, was aktuell auf der Welt ist, müssen wir uns für die Supermärkte anstellen“, zitiert „Metro“ die Kommissarin.

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Deshalb wird grundsätzlich darum gebeten, Hunde nicht im Auto zu lassen. Selbst wenn draußen 20 Grad sind, kann es im Auto zwischen 38 und 40 Grad heiß sein. Für Steph Galy ist jeder Halter, der sein Tier im Wagen zurück lässt, rücksichtlos. „Sie versuchen nicht absichtlich, ihr Tier zu verletzen, aber es ist immer noch eine Straftat.“ (kv)