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Hund: Mit dem Vierbeiner in den Urlaub? DAS solltest du auf keinen Fall tun

Hund: Eine Hundetrainerin verrät, was du mit deinem Vierbeiner im Urlaub vermeiden solltest. (Symbolbild)
Hund: Eine Hundetrainerin verrät, was du mit deinem Vierbeiner im Urlaub vermeiden solltest. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61

Wenn's in den Urlaub geht, soll der Hund nicht fehlen. Doch es gibt durchaus Dinge, auf die man mit seinem Vierbeiner lieber verzichten sollte.

Die Hundetrainerin Sarah Nowak verrät in ihrem Podcast, was man beachten sollte.

Hund: Beim Urlaub mit dem Verbeiner solltest du DAS nicht tun

Nicht nur während eines Urlaubs mit dem Hund, sondern bereits bei der Urlaubsplanung gibt es einiges zu beachten. So empfiehlt die Hundetrainerin, auf das Wohl des Hundes zu achten. Will man etwa an einen heißen Urlaubsort fahren und den ganzen Tag am Strand liegen, so sollte man den Hund während der Zeit des Urlaubs lieber in eine Urlaubsbetreuung geben. „Weil die Hitze einfach unerträglich ist für die Hunde“, wie Sarah Nowak erklärt.

Der Rythmus von Mensch und Hund ist demnach praktisch gegensätzlich. Während der Mensch in der Regel tagsüber viel unterwegs sei oder den ganzen Tag am Strand liegen möchte, brauche der Hund während der Hitze eher Ruhe und sei dafür nachts oder abends aktiv, wenn der Mensch wiederum zur Ruhe kommen wolle.

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Die Entscheidung Urlaub mit oder ohne Hund sollte aber auch davon abhängig gemacht werden, was man vorhabe. Wolle man zum Beispiel an einem warmen Urlaubsziel eine Finka mieten, in der der Hund selber entscheiden könne, wo er sich aufhalte und wann er schlafe, könne der Vierbeiner gerne mitgenommen werden. Allerdings sollte man da auch gemeinsame Zeit mit dem Tier verbringen.

Das gilt für die Urlaubsreise mit Auto. Bei Flugreisen sollte man hingegen gut abwägen: „Es muss sich so richtig lohnen, wo ich dann sage, da hat der Hund so richtig was davon“, sagt Nowak. Ein weiter entferntes Reiseziel mit einer auch für den Hund lohnenswerten Landschaft oder der Aufenthalt für eine längere Zeit an einem Urlaubsort etwa, zähle dazu. Von einem Urlaub für eine Woche auf Mallorca beispielsweise habe der Hund wenig. Denn gerade, wenn Hunde es nicht gewohnt seien, sei ein Flug für Hunde sehr stressig, weiß die Hundetrainerin.

Entscheidet man sich also dazu, seinen Vierbeiner nicht mit in den Urlaub zu nehmen und ihn in einer Urlaubsbetreuung unterzubringen, sollte ein Hund langsam auf den neuen Ort und das Umfeld eingewöhnt werden. Nowak meint: „Man muss das testen. Und wenn das klappt, dann kann man das in Anspruch nehmen.“ Nicht empfehlenswert sei es, wenn man den Hund vor Urlaubsantritt dort abgebe und nach drei Wochen wieder abhole. Noch besser sei zudem, wenn man privat jemand kenne, der auf den Hund aufpassen könne.

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Hunde sind durchaus sehr empfindlich

Wenn man auf einen Urlaub mit Hund nicht verzichten wolle, so sollte man bewusst etwas suchen, was zu beiden passe. Das seien Autoreisen in Deutschland, Holland oder Österreich. Dabei sollte allerdings unbedingt darauf geachtet werden, dass Hunde in der Unterkunft erlaubt seien.

Zudem sollte man vorab die Einreisebestimmungen des Urlaubslandes beachten. In Schweden beispielsweise sei ein gültiger Impfpass erforderlich. Eine Impfung sollte auch relativ aktuell sein. Zudem bestehe in manchen skandinavischen Ländern im Sommer eine Leinenpflicht für Hunde, weiß Hundebesitzer Mike Kleiß.

Nimmt man seinen Hund trotzdem mit in den Sommerurlaub, so sollte man darauf achten, dass das Tier niemals im Auto bleibt. Sollte man seinen Hund dennoch für eine kurze Zeit im Auto lassen, sollte immer ein Fenster geöffnet sein. Hunde sind nämlich durchaus sehr hitzeempfindlich.

Wer im Urlaub mit seinem Hund Fahrrad fahren möchte, sollte das deshalb auch früh morgens oder abends tun, wenn es nicht so warm ist. Dazu erklärt Nowak, dass selbst bei einem sportlichen Hund maximal mit acht km/h gefahren werden sollte. Weiterhin verrät die Hundetrainerin einen Trick: Lege die Handrückseite für zehn Sekunden auf den Asphalt. „Wenn das gut auszuhalten ist, kannst du mit deinem Hund gut über den Asphalt laufen“, sagt Nowak in ihrem Podcast „So geht Urlaub mit dem Hund. Die wichtigsten Tipps von Sarah und Mike“.

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Gleiches gilt auch für das Spaziergehen tagsüber. Auch da sollte man nicht über den heißen Asphalt laufen, sondern stattdessen auf eine Wiese oder einen Waldweg ausweichen. Sollte sich der Hund beim warmen Wetter dennoch überhitzt haben, sollte man ein bisschen Wasser auf die Beininnenseiten des Hundes träufeln, um den Organismus des Hundes ein wenig runterzukühlen.

Somit ist es ratsam, sich am besten schon vor der Anschaffung eines Hundes zu überlegen, was man bei Ereignissen wie einen Urlaub mit dem Hund macht.