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Aldi: Rückruf! Pflanzenschutzmittel im Obst – Discounter warnt Kunden

Aldi: Rückruf! Der Discounter hat gefährliche Wirkstoffe in einem Obstprodukt nachgewiesen. (Symbolbild)
Aldi: Rückruf! Der Discounter hat gefährliche Wirkstoffe in einem Obstprodukt nachgewiesen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Martin Wagner

Rückruf bei Aldi Nord! Auf seiner Internetseite warnt der Discounter vor gefährlichen Rückständen in einem seiner Obstprodukte.

Dabei geht es um Mini-Wassermelonen der Klasse 1 (GGN 4052852232968), die Aldi Nord vom Lieferanten „Catman North GmbH“ bezieht. In einer Produktprobe wurden Rückstände des Pflanzenschutzmittels Oxamyl nachgewiesen.

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Aldi: Rückruf! Pflanzenschutzmittel in Mini-Melonen

Aldi Nord bittet deshalb darum, das betroffene Produkt vorsorglich nicht mehr zu verzehren und es umgehend in die Filiale zurückzubringen. Den Kaufpreis bekomme man „selbstverständlich zurückerstattet“, teilt der Discounter mit.

Die Mini-Wassermelonen habe man „im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes“ bereits aus dem Verkauf genommen. Allerdings vertreibt Aldi das Produkt nicht in ganz Deutschland. Es sind also nur bestimmte Regionen von dem Rückruf betroffen. Die Ware des Zulieferers „Catman North GmbH“ wurden ausschließlich in Filialen von Aldi-Gesellschaften in NRW (Greven, Herten und Radevormwald) sowie in Niedersachsen (Hesel, Lingen, Salzgitter, Weyhe und Lehrte-Sievershausen) verkauft.

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Diskont: 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • Später wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte im Jahr 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Zudem versichert der Discounter, dass Ware anderer Erzeuger sowie weitere Artikel von „Catman North GmbH“ keine Oxamyl-Rückstände aufweisen und dementsprechend nicht vom Rückruf betroffen sind.

Oxamyl im deutschsprachigen Raum nicht zugelassen

Zu den Symptomen einer Oxamyl-Vergiftung gehören:

  • Unwohlsein
  • Muskelschwäche
  • Schwindel
  • Schwitzen
  • Kopfschmerzen
  • Speichelfluß
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Miosis mit Sehstörungen
  • Koordinationsstörungen
  • Muskelzuckungen und verwaschene Sprache

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Oxamyl war in Deutschland von 1977 bis 1987 als Wirkstoff zugelassen. Doch aktuell sind weder hierzulande noch in Österreich oder der Schweiz Pflanzenschutzmittel-Produkte mit Oxamyl erlaubt. In anderen EU-Staaten darf der Wirkstoff als Insektizid und Nematizid verwendet werden.