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Mehrwertsteuersenkung 2020: Verbraucherzentrale mit dringendem Hinweis an ALLE

Dies musst du bei der Mehrwertsteuersenkung 2020 unbedingt beachten. (Symbolbild)
Dies musst du bei der Mehrwertsteuersenkung 2020 unbedingt beachten. (Symbolbild)
Foto: imago images / Ralph Peters / Christian Ohde

Endlich weniger zahlen. Die Mehrwertsteuersenkung 2020 dürfte jeden erfreuen. Am 1. Juli ist es soweit. Damit soll die Wirtschaft aufgrund der Corona-Pandemie wieder gestärkt werden. Die Verbraucherzentrale hat vorab einen wichtigen Hinweis, damit die Mehrwertsteuersenkung sich auch richtig lohnt.

Von 19 auf 16 – um drei Prozent fällt die Mehrwertsteuer in Deutschland. Bei Lebensmitteln, Büchern und Zeitschriften sinkt die Mehrwertsteuer von sieben auf fünf Prozent.

Mehrwertsteuersenkung 2020: Das solltest du am 30. Juni tun

Das bedeutet zum Beispiel beim Kauf des neuen Apple iPhones 11 mit einem Preis von 799 Euro eine Ersparnis von 20,14 Euro.

Wer plant, sich etwas Größeres anzuschaffen, sollte ab Mittwoch zugreifen. Denn die meisten Händler geben die Mehrwertsteuersenkung zu 100 Prozent dem Endverbraucher weiter. Sie sind dazu allerdings nicht verpflichtet.

Unternehmen können den Gewinn auch selbst einbehalten. Dies gilt ebenso für Dienstleister und Energie-Versorger.

Die Verbraucherzentrale gibt nun den wichtigen Hinweis, Strom-Zählerstände am Stichtag, dem 30. Juni, zu notieren. Denn nur ab dem 1. Juli wird der Preis pro Kilowatt eventuell günstiger. Energie, die vorher verbraucht wurde, wird mit 19 Prozent versteuert.

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Infos zur Mehrwertsteuer:

  • Die Mehrwertsteuer wurde im 20. Jahrhundert eingeführt.
  • Etwa 25 Prozent der Steuereinnahmen kommen durch die Mehrwertsteuer zusammen.
  • Die Mehrwertsteuer wird mit Mwst abgekürzt.
  • Sie wird auf Waren und Dienstleistungen erhoben.
  • In Deutschland beträgt sie 19 Prozent.
  • Dinge des täglichen Bedarfs, wie Lebensmittel, werden mit sieben Prozent versteuert.
  • Die Mehrwertsteuer wurde das letzte Mal 2007 von 16 auf 19 Prozent erhöht.

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Außerdem wird geraten, den Zählerstand abzufotografieren und per E-Mail an den Versorger zu schicken. Denn wenn keine genauen Daten vorliegen, kann nur geschätzt werden.

Mehrwertsteuersenkung 2020: Sonderkündigungsrecht?

Die Verbraucherzentrale NRW schreibt: „So sehen einige in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, dass Änderungen bei der Umsatzsteuer ohne Ankündigung an die Kunden weitergereicht werden. Andere treffen dazu keine gesonderte Regelung, sondern behandeln die Umsatzsteuer als Preisbestandteil wie etwa die EEG-Umlage. Dann muss der Energieanbieter die Mehrwertsteueränderung ankündigen – was bedeutet, dass Sie ein Sonderkündigungsrecht haben und zu einem günstigeren Versorger wechseln können.“

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Den gesenkten Preis müssen die Energieversorger aber nicht in den Abschlagszahlungen kenntlich machen. Eine Berücksichtigung bei der Jahresrechnung reicht aus.

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Also: Am Dienstag in den Keller und kurz ein Foto machen, damit sich die Mehrwersteuersenkung 2020 auch wirklich lohnt. (ldi)