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„Bares für Rares“ (ZDF): Frau aus Düsseldorf erfüllt ihrem Vater den letzten Wunsch

Bares für Rares: Christina ist aus einem emotionalen Grund zu Gast im ZDF.
Bares für Rares: Christina ist aus einem emotionalen Grund zu Gast im ZDF.
Foto: Screenshot ZDF

Bei „Bares für Rares“ im ZDF bringen die Kandidaten seltene Fundstücke aus ihrem Besitz mit. Häufig hängen an den Raritäten auch emotionale Erinnerungen.

In der „Bares für Rares“-Folge am Donnerstag sorgte eine Teilnehmerin für einen Gänsehautmoment, indem sie ihrem Vater den letzten Wunsch erfüllte.

„Bares für Rares“ (ZDF): Christina erzählt emotionale Geschichte

Am Donnerstag wurde es bei „Bares für Rares“ richtig emotional. Zu Gast war Christina Kolligs aus Düsseldorf. Die Immobilienkauffrau kam aus einem ganz bestimmten Grund zu der Kult-Sendung. Ihr Vater war nämlich ein großer Fan der Sendung.

„Zu Lebzeiten hatte mein Papa mich gebeten dieses Spiel mitzubringen und zu verkaufen. Deshalb bin ich heute hier, weil eine Tochter kann ihrem Vater keinen Wunsch abschlagen“, berichtet Christina Kolligs. Im Oktober letzten Jahres ist er verstorben.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ wird im ZDF ausgestrahlt
  • Seit 2013 gibt es die Trödelshow
  • Horst Lichter moderiert die Sendung
  • „Bares für Rares“ gilt als die erfolgreichste Sendung im Nachmittagsprogramm des ZDF
  • Die Sendung hat einen festen Pool von Experten und Händlern, die die Stücke begutachten

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Verrücktes Roboterspiel aus den Sechzigern

Mitgebracht hat die 39-Jährige das Spiel „Der magische Roboter“ von Schmidt Spiele, dem Erfinder von „Mensch ärgere dich nicht“. Es ist ein Frage-Antwortspiel, wo ein Roboter die richtige Antwort anzeigt. Das funktioniert mit einem Magneten.

„Ich bin ganz angetan“, freut sich Experte Detlev Kümmel über das außergewöhnliche Spiel und testet freudig das viel gespielte Spiel.

Waldi legt noch einen drauf

„Ich bin in erste Linie hier um den Wunsch von meinem Papa zu erfüllen“, erklärt Christina Kolligs. Geld spiele für sie keine Rolle, auch ein symbolischer Preis von 20 Euro wäre für sie in Ordnung. Der Experte schätzt 40 bis 60 Euro.

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Händler Waldi erkennt das Spiel direkt: „Hab ich schon dreimal gehabt und dreimal verkauft.“ Gekauft wird das Spiel aber von Julian Schmitz-Avila. Der 33-Jährige bietet 25 Euro, Christina wollte gerne 30 Euro, deshalb gibt Waldi nochmal 5 Euro drauf. Ein versöhnlicher Abschluss, ihr Vater wird stolz sein. (fs)