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Urlaub 2020 trotz Corona: Dieses Land will Flugverbot für Ryanair verhängen

Der Fluggesellschaft Ryanair könnten drastische Konsequenzen drohen.
Der Fluggesellschaft Ryanair könnten drastische Konsequenzen drohen.

Urlaub trotz Corona? Für viele ist der Gedanke an einen Sommer-Urlaub bei den Menschen immer noch sehr beliebt. Eingeschränkt ist das mittlerweile auch wieder möglich.

Allerdings gilt für viele Länder wegen Corona weiterhin eine Reisewarnung.

Corona: Reiswarnung für Urlaub 2020 - welche Ziele sind aktuell möglich?

Für welche Länder gibt es eine Reisewarnung? In welchen Urlaubszielen gibt es besonders viele Corona-Fälle? Und wo kann ich ohne Sorgen auch 2020 Urlaub machen?

In unserem News-Blog halten wir dich auf dem Laufenden.

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Alles, was du zum Coronavirus wissen solltest:

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Aktuelle Corona-News für deinen Urlaub 2020 im News-Blog

Donnerstag, 06. August:

09.46 Uhr: Flugverbot für Ryanair in Italien?

Drastische Konsequenzen für Ryanair! Wegen Verstößen der Sicherheitsregeln droht Italien nun der Fluggesellschaft Ryanair damit, ein Flugverbot zu verhängen. Das teilte die italienische Flugsicherheitsbehörde Enac am Mittwoch in Mailand mit. Demnach soll es „wiederholte Verletzungen der Covid-19-Gesundheitsbestimmungen“ gegeben haben. Wenn Ryanair daran nichts ändere, würden „alle Luftfahrtaktivitäten an den Flughäfen des Landes suspendiert.“

Passagiere können im Falle des Flugverbotes ihre Tickets umbuchen.

Mittwoch, 5. August:

20.39 Uhr: Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in DIESE Region

Wegen der steigenden Zahlen des Corona-Virus warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen in die belgische Provinz Antwerpen. Das teilte jenes am Mittwoch mit.

17.18 Uhr: Flixbus: So sollen Fahrer bei renitenten Maskenverweigerern reagieren:

Das Verkehrsunternehmen Flixbus hat seine Fahrer angewiesen, bei renitenten Maskenverweigerern die Polizei zu rufen.

Gegenüber „watson“ bestätigt ein Sprecher von Flixmobility, zu dem neben Flixbus auch der Bahn-Konkurrent Flixtrain gehört, das Einhalten der Maskenpflicht streng zu kontrollieren und zur Not auch die Polizei hinzuzuziehen: „Sollte es zu einer Situation kommen, in der Busfahrer der Meinung sind, einen Fahrgast von der Beförderung ausschließen zu müssen, sind sie angehalten, die Polizei zu rufen, wenn der Reisende nicht kooperiert“, so der Sprecher.

Dienstag, 4. August:

22.15 Uhr: Reiseunternehmen streicht Tausende stellen

Die Tourismus-Branche leidet wie wenige andere unter der Corona-Pandemie - der Online-Reisevermittler Booking.com reagiert nun mit einem großen Stellenabbau. Der Mutterkonzern Booking Holdings kündigte am Dienstag eine Reduzierung der Booking.com-Mitarbeiterzahl um rund 25 Prozent an. Derzeit werde mit Arbeitnehmervertretern verhandelt. Details sollen ab September verkündet werden.

Weltweit hatte Booking.com zuletzt über 17 000 Angestellte. Die Coronakrise hat die Branche mit voller Wucht getroffen, Personaleinschnitte gab es auch schon bei Rivalen wie Expedia, Tripadvisor oder Airbnb. Booking Holdings hatte im Mai einen Einbruch der Hotelbuchungen und tiefrote Zahlen gemeldet. Zu dem Konzern gehören auch noch einige andere Websites wie Priceline oder Kayak.

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Urlaub – So bewertet das Auswärtige Amt die Corona-Lage:

  • Grundsätzlich sind die Reisewarnungen aufgehoben für: alle EU-Mitgliedsstaaten, die Schengen-assoziierten Staaten, Großbritannien, Andorra, Moncao, San Marino und den Vatikanstaat. Doch das bedeutet noch nicht automatisch ein normales Tourismusgeschehen.
  • Finnland, Norwegen und Schweden können weiterhin Einreisen beschränken oder eine Quarantäne bei der Einreise anordnen.
  • Von Reisen nach Großbritannien, Irland und Malta rät das Auswärtige Amt ab.
  • Für alle anderen Länder gelten Reisewarnungen bis einschließlich 31. August 2020.

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17.10 Uhr: Entscheidung zu Reisewarnung in Türkei

Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für die Türkei teilweise aufgehoben. Das Auswärtige Amt teilte am Dienstag in ihren Reisehinweisen im Internet mit, dass die formelle Warnung vor touristischen Reisen in die Provinzen Antalya, Izmir, Aydin und Mugla entfällt.

15.00 Uhr: Statistik zeigt: So viele wollen dieses Jahr noch verreisen

Rund 44 Prozent der Menschen in Deutschland wollen einer Umfrage zufolge in diesem Jahr noch verreisen. 29 Prozent planten hingegen für 2020 keine Urlaubsreise mehr, wie bei einer am Dienstag veröffentlichten Online-Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Bayerischen Zentrums für Tourismus herausgekommen ist.

Abwartend verhielt sich rund ein Viertel der mehr als 2000 Befragten im Alter zwischen 18 und 74 Jahren. Sie nannten häufig die Angst vor einer Corona-Infektion beziehungsweise die aufwendigen Präventionsmaßnahmen als Argumente gegen eine Reise. Die Urlaubswilligen zieht es mehrheitlich zu deutschen Zielen mit Bayern und Mecklenburg-Vorpommern an der Spitze. Ins europäische Ausland wollten 17 Prozent aller Befragten noch aufbrechen. Hier lagen Österreich, Italien, die Niederlande und Spanien vorn

14.00 Uhr: Experte warnt vor Urlaub - und taucht dann ausgerechnet selbst dort auf

Der Epidemiologe Rastislav Madar ist in Tschechien in die Kritik geraten, nachdem er bei Twitter vor Partyurlaub in Kroatien gewarnt hatte. „Manche scheinen selbst in Pandemie-Zeiten ohne Rücksicht auf den gesunden Menschenverstand feiern zu müssen“, schrieb der Leiter der Corona-Arbeitsgruppe des Prager Gesundheitsministeriums bereits am Montag. Die Standortangabe verriet dabei, dass er die Nachricht aus Kroatien abgesetzt hatte.

Es sei kein Geheimnis, dass er seinen Urlaub in dem Land verbringe, antwortete Madar seinen Kritikern in einem Folge-Tweet. „Es kommt nicht auf den Ort an, sondern auf die Art und Weise“, führte der 47-Jährige an. „Er predigt Wasser und trinkt Wein“, schrieb ein Leser am Dienstag empört auf den Onlineseiten der Tageszeitung „Pravo“. „Soll doch jeder hinfahren, wohin er will, sich aber verantwortungsvoll verhalten“, meinte indes ein anderer.

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Montag, 3. August:

20.20 Uhr: Kreuzfahrt-Reederei stoppt alle Reisen

Nach dem Coronavirus-Ausbruch auf ihrem Kreuzfahrtschiff „Roald Amundsen“ bietet die norwegische Reederei Hurtigruten vorerst keine Reisen mit ihren drei Expeditionsschiffen mehr an. Sowohl in Norwegen als auch außerhalb norwegischer Gewässer werden bis auf Weiteres alle Kreuzfahrten mit der „Roald Amundsen“ und den Schiffen „Fridtjof Nansen“ und „Spitsbergen“ gestoppt, wie Hurtigruten am Montag mitteilte. Zuvor waren 36 Besatzungsmitglieder - darunter ein deutscher Staatsbürger - sowie mittlerweile auch bislang fünf Passagiere des Schiffes positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Hurtigruten-Chef Daniel Skjeldam räumte Fehler seines Unternehmens ein und bat dafür um Entschuldigung. „Wir haben versagt. Wir haben Fehler gemacht“, sagte er am Abend auf einer Pressekonferenz. Man wolle offen zu den Versäumnissen stehen und somit Vertrauen zurückgewinnen, sagte er.

Ob Hurtigruten mit seinem Vorgehen gegen die rechtlichen Bestimmungen zur Bekämpfung der Coronavirus-Verbreitung verstoßen hat, sollen nun polizeiliche Ermittlungen zeigen.

16.10 Uhr: Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer noch diese Woche

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat bekräftigt, dass eine Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Lauf dieser Woche in Kraft treten soll. Einen genauen Termin nannte er am Montag im ARD-„Morgenmagazin“ aber noch nicht: „Wir haben erste Entwürfe“, sagte der CDU-Politiker. „Wir wollen das gut abstimmen auch mit den Ländern, da das ja auch vor Ort dann an den Flughäfen zum Beispiel oder an den Bahnhöfen gelebt werden können muss. Und deswegen finde ich es wichtig, es gut zu machen.“

Auch an vielen anderen Flughäfen in Deutschland werden inzwischen Corona-Tests durchgeführt. Am Montag nahmen etwa Testzentren an den Airports in Leipzig/Halle und Dresden offiziell den Betrieb auf. Spahn betonte, dass bislang für alle Einreisenden aus Risikogebieten die Pflicht zu zwei Wochen Quarantäne gelte. Seit Samstag können alle Einreisenden innerhalb von 72 Stunden nach der Ankunft in Deutschland auch ohne Krankheitsanzeichen kostenlos testen lassen können.

11. 35 Uhr: „Hohe Trefferquote“ bei Corona-Rückkehrertests an Flughäfen

Bei Corona-Tests von Reiserückkehrern aus Risikogebieten an den nordrhein-westfälischen Flughäfen werden rund 2,5 Prozent der Urlauber Corona-positiv getestet. Dies sei eine „relativ hohe“ Trefferquote, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag im Deutschlandfunk. 40 bis 50 Prozent der Rückkehrer machten von dem kostenlosen Angebot Gebrauch.

Rückkehrer aus diesen Gebieten müssen nach der Corona-Einreiseverordnung seit Mitte Juli einen negativen Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist oder sich für 14 Tage in Quarantäne begeben.

10.50 Uhr: Hotelangestellte auf Mallorca infiziert

In einem Hotel auf Mallorca sollen sich angeblich neun Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert haben. Wie das Balearen-Magazin Ultima Hora unter Berufung der Gesundheitsbehörde berichtet, befindet sich dfas Hotel im südöstlichen Portopetro. Demnach war ein Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden, 52 weitere Menschen wurden untersucht. Acht davon haben sollen sich ebenfalls infiziert haben.

(Redaktion mit dpa)