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München: Mann ist schockiert und macht Beweisfoto im Park – „Junge Menschen rasten da total aus“

Ein Mann hat in München etwas beobachtet, das ihn wütend macht.
Ein Mann hat in München etwas beobachtet, das ihn wütend macht.
Foto: Privat; Montage DER WESTEN

Was war denn da nur los?! Ein Mann aus München war alles andere als erfreut, als er an der Isar entlang spazierte. Er konnte nicht anders und schoss ein Beweisfoto.

Des einen Freud' ist des anderen Leid: Während sich Jugendliche in München während der Corona-Krise zum Feiern in Parks treffen, hat das Ganze auch eine Schattenseite. Die konnte ein Mann in München ganz genau beobachten – und hat deshalb einen dringenden Appell.

München: Mann geht an Isar spazieren - und schießt dieses Foto

Der 29-jährige Luiz Zuch wohnt seit mehreren Jahren in München, geht jeden Morgen an der Isar vorbei.

Seit der Corona-Krise fällt dem jungen Mann dabei eines auf: Der Platz nahe der Reichenbachbrücke wird immer mehr vermüllt.

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Wissenswertes über München:

  • In der bayerischen Landeshauptstadt leben rund 1,5 Millionen Menschen
  • Die Metropolregion München umfasst rund 6 Millionen Einwohner
  • München ist vor allem für das alljährige Oktoberfest auch international bekannt
  • In diesem Jahr muss es wegen der Coronakrise ausfallen
  • Zahlreiche Museen locken Touristen in die Stadt
  • Durch München fließt die Isar

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„Vor Corona war dort immer alles sauber, aber seit Kurzem rasten die jungen Menschen dort total aus.“ Nachdem Zuch an einem Abend letzte Woche eine Gruppe von rund 50 Menschen an der Isar sah, konnte er nicht anders, als ein Foto zu machen.

„Ich wusste, dass sich dort am nächsten Morgen wieder der Müll stapelt“, erzählt er. Das Problem sei dabei nicht, dass die Menschen sich treffen, das verstehe der Münchener. Unverständlich sei dagegen, dass sich „keiner wirklich darum schert, seinen Müll mitzunehmen oder ein paar Meter weiter in den Müll zu werfen.“

+++ München: SO will die Stadt das Oktoberfest 2020 feiern +++

München: „Fuck-you-Einstellung“

Luiz Zuch beschließt, seine Fotos in den sozialen Medien zu teilen – für ihn sind die Vorher-Nachher-Bilder an der Isar ein „Sinnbild für unsere Generation“.

So möchte der Münchener auf die „Fuck-you-Einstellung“ aufmerksam machen, bei der sich feiernde Menschen nicht mal um ihren eigenen Müll kümmern.

„Ich würde gerne unkompliziert die Leute in meinem Alter dazu bringen, ihren Dreck nicht einfach irgendwo liegen zu lassen und sich wieder mehr zu engagieren.“ Der 29-Jährige bleibt dabei selbst nicht tatenlos, möchte eine Aktion zum gemeinsamen Aufräumen an der Isar starten.

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„Ich finde, es ist an der Zeit, dass mal wieder ein Ruck durch Deutschland geht“, erklärt der Mann aus München.