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München Zoo: Neugeborener Affe sorgt für offene Fragen – „Ich befürchte...“

Vieles weiß Pfleger Markus noch nicht über seinen neuen Schützling.
Vieles weiß Pfleger Markus noch nicht über seinen neuen Schützling.
Foto: Screenshot WDR

Freudige Nachrichten im Zoo München. Im Gehege der Drills gibt es seit drei Wochen Nachwuchs. Allerdings wirft der baby-Affe im Zoo München noch viele Fragen auf, die selbst die Pfleger nicht beantworten können.

Tierpfleger Markus Klostermeier muss den Nachwuchs erst noch richtig kennenlernen. Denn das Geschlecht des Jungtiers ist noch nicht geklärt.

Zoo München: Baby-Affe stellt Pfleger vor ein Rätsel

Im Gehege der Affen entdecken die Kameras von „Nashorn, Zebra & Co.“ (WDR) ein Baby. Noch klammert es sich am Bauch seiner Mama fest. Pfleger Markus erklärt: „Wir haben da jetzt bei den Drills seit drei Wochen ein Jungtier wieder mit drin. Wir hoffen jetzt erst mal, dass es diesmal ein Mädel ist.“

Noch lässt sich das Geschlecht des kleinen Tierchens wohl nicht identifizieren und sorgt deshalb für fragende Gesichter. Die Spannung beim Zoo-Personal ist groß: Handelt es sich endlich um ein Weibchen?

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Das ist der Tierpark Hellabrunn in München:

  • Der Tierpark Hellabrunn wurde 1911 in München gegründet
  • Der Zoo beherbergt über 740 Tierarten
  • Der Eintrittspreis für Erwachsene kostet 15 Euro, für Kinder liegt der Preis bei sechs Euro
  • Der Zoo ist von Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet
  • Rund 2,6 Millionen Besucher zählte der Tierpark Hellabrunn im Jahr 2018

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Zoo München: Inzest-Skandal bei den Primaten

Da es momentan mehr männliche Drills im Tierpark Hellabrunn gibt, würden sich Markus und seine Kollegen sehr über ein Mädchen freuen. „Aber ich befürchte, dass uns wieder ein Junge beschert ist“, gibt der Tierliebhaber lachend zu.

Aber keine Sorge, das Personal des Zoos weiß seine männlichen Primaten natürlich zu schätzen. Dennoch bestehe die Gefahr, dass sich die männlichen Drills eines Tages (sobald sie geschlechtsreif sind) an eines der wenigen weiblichen Tiere ranmachen – und im schlimmsten Fall mit der eigenen Mutter „Inzucht fabrizieren“. Dies wolle Markus verhindern.

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Ungeplanter Inzest-Nachwuchs bei den Tigern im Kölner Zoo

Doch die Tierwelt ist unberechenbar und so ist es vor einiger Zeit auch schon in einem Kölner Zoo zu einem Inzest-Fall gekommen.

Auch seltsam für die Pfleger geht es im Pinguin-Becken zu. Denn ein Jungtier weigert sich partout, ins Wasser zu gehen. Ein Mitarbeiter befürchtet des Schlimmes. was genau, liest du hier >>>