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Grippe-Impfung in Corona-Krise: RKI sagt, wer sie unbedingt braucht

Damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird, raten Experten in diesem Jahr besonders zur Grippeimpfung. (Symbolbild)
Damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird, raten Experten in diesem Jahr besonders zur Grippeimpfung. (Symbolbild)
Foto: imago images / Panthermedia

In ein paar Wochen ab dem Herbst beginnt die Grippe-Zeit. Jedes Jahr wird erneut auf die Wichtigkeit einer entsprechenden Impfung verwiesen.

Besonders dieses Jahr ist die Grippe-Zeit eine Herausforderung für das Gesundheitssystem. Um neben der Corona-Pandemie nicht zusätzlich gegen die Grippe ankämpfen zu müssen, empfehlen Experten die Grippeimpfung dringender denn je.

Wer dafür hauptsächlich infrage kommt, erfährst du hier.

Grippe: Diese Personen sollten sich impfen lassen

Um das Gesundheitssystem in Deutschland zu schützen, empfehlen Experten in diesem Jahr die Grippeimpfung besonders ausdrücklich. Neben den steigenden Covid-19- Infektionen kann die Impfung das Gesundheitssystem entlasten. „Da sich die Symptome von Corona und Grippe vielfach ähneln, sei es in diesem Jahr umso notwendiger, sich gegen Grippe zu impfen“ raten Experten.

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Wie „die Tagesschau“ berichtet, ist es allerdings nicht notwendig, dass sich alle BürgerInnen impfen lassen. Das würde zu einer Verknappung des Impfstoffs führen. Am wichtigsten sei es, die Personen zu schützen, die der Risikogruppe angehören. Das umfasst Menschen, die älter als 60 Jahre sind und bereits unter chronischen Erkrankungen leiden und Schwangere. Darüber hinaus befürworten Experten die Impfung für medizinisches und pädagogisches Personal, damit die Krankenversorgung und Kinderbetreuung weiterhin gewährleistet bleibt.

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Das ist das Grippe-Virus:

  • Der medizinische Begriff lautet Influenzavirus
  • Menschen infizieren sich mit dem ansteckenden Virus über den Atemtrakt
  • Symptome sind z.B Fieber, Übelkeit und Schnupfen
  • Der Krankheitsverlauf kann bei jedem Menschen variieren und dauert in der Regel 7-14 Tage

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Kinder gehören nicht zwingend zur Risikogruppe

Da der Impfstoff nicht einmal für die gesamte Risikogruppe reichen würde, rät der Berliner Sprecher beim Verband der Kinder- und Jugendärzte davon ab, alle Kinder impfen zu lassen. „Kinder seien ganz normale Infektionsträger“. Es sei allerdings wichtig Kinder zu impfen, die bereits eine Vorerkrankung aufweisen und somit gefährdet sind. Wichtig zu wissen ist außerdem, das die Grippeimpfung für Kinder, die keiner Risikogruppe angehören, zahlungspflichtig ist.

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War es bisher nur jeder achte Deutsche mit der Bereitschaft zur Grippeimpfung, würde sich, laut dem Meinungsforschungsinstitut Civey, aktuell jeder Zweite impfen lassen. Trotzdem drohe kein Engpass beim Grippeimpfstoff, da sich etwa ein Drittel der Menschen aus der Risikogruppe vor der Impfung scheuen. Mehr Informationen gibt es bei Tagesschau.de. (neb)