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Ebay Kleinanzeigen: Mann will Auto verkaufen – plötzlich schwebt er in großer Gefahr

Ebay Kleinanzeigen: Ein Autoverkauf entwickelte sich am Freitag zu einer gefährlichen Situation. (Symbolbild)
Ebay Kleinanzeigen: Ein Autoverkauf entwickelte sich am Freitag zu einer gefährlichen Situation. (Symbolbild)
Foto: imago images / Panthermedia

Oelde. Über Ebay Kleinanzeigen wollte ein 28-Jähriger aus Oelde (NRW) seinen Audi verkaufen. Und es dauerte nicht lange, bis die ersten Interessenten auftauchten.

Für Freitagmittag verabredete er sich mit drei potentiellen Käufern zu einer Probefahrt. Doch diese entwickelte sich schnell zu einer höchstgefährlichen Situation – und endete auf unglaublich skurrile Art und Weise.

Ebay Kleinanzeigen: Mann will Auto verkaufen – und wird mit Waffe bedroht!

Einer der Interessenten fuhr gemeinsam mit dem Verkäufer über die Autobahn bis zu einer Halle am Weitkampweg in Oelde. Dort wollte der 28-Jährige seinem Kunden noch einen zweiten Satz Räder zeigen – doch dann standen plötzlich zwei Männer vor ihm, einer bedrohte ihn mit einer Schusswaffe!

In dieser Situation legte der 28-Jährige bemerkenswerten Mut an den Tag. Er setzte sich gegen die beiden Angreifer zur Wehr und schaffte es tatsächlich, ihnen die Schusswaffe zu entreißen. Dabei verletzte er sich zwar leicht – aber die Täter konnte er in die Flucht schlagen.

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In einem schwarzen VW Tiguan mit Münchner Kennzeichen, in dem der dritte Täter bereits wartete, floh das Trio und konnte auch den Fahndern der Polizei zunächst unerkannt entkommen. Doch nur kurze Zeit später nahm der Fall eine unglaubliche Wendung.

Erstaunlicher Besuch auf Polizeiwache

Am frühen Nachmittag erschienen zwei 19-Jährige aus Bad Bentheim (Niedersachsen) bei der Polizei in Dortmund, wo sie eine Anzeige erstatten wollten: Angeblich hatten sie mittags ein Auto in Oelde kaufen wollen, als sie der Verkäufer plötzlich mit einer Waffe bedroht habe. Doch das Auto, mit dem sie vor der Polizeiwache standen, war ein geliehener schwarzer Tiguan mit Münchener Kennzeichen.

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Sofort alarmierten die Dortmunder Polizisten ihre Kollegen in Warendorf. Man war sich schnell klar: Die beiden 19-Jährigen sollten als Tatverdächtige festgenommen und vernommen werden.

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Am Samstag gestanden die beiden jungen Männer schließlich ihre Tat und nannten auch den dritten Tatverdächtigen beim Namen. Auf Verfügung des zuständigen Staatsanwalts in Münster wurden die beiden zunächst entlassen. Nach Abschluss der Ermittlungen werden sie aber vor Gericht Verantwortung für den Vorfall übernehmen müssen. (at)