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Flughafen München: Flieger muss notlanden – weil ausgerechnet DAS an Bord passiert

Am Flughafen München nahm die Bundespolizei einen ganz besonderen Fluggast in Empfang.
Am Flughafen München nahm die Bundespolizei einen ganz besonderen Fluggast in Empfang.
Foto: Bundespolizei

Als die Mitarbeiter des Flughafen München die Ankündigung dieser Notlandung erhalten haben, staunten sie garantiert nicht schlecht. Ein Flugzeug einer ägyptischen Airline hatte einen „blinden“ Passagier an Bord.

Am Dienstag erlebt die Bundespolizei am Flughafen München etwas Einzigartiges. „Im Polizeiberuf erlebt man so einiges, vor allem große Verkehrsflughäfen halten immer wieder kuriose und unglaubliche Geschichten für ihre Mitarbeiter und ihre Polizisten parat. Eine außerplanmäßige Zwischenlandung aber ist keine Seltenheit“, teilt die Polizei mit.

Flughafen München: Frau bekommt plötzlich Wehen

Doch diese Notlandung ist auch für die Beamten ein Highlight. Denn auf einmal gab es einen Passagier mehr an Bord, als in Kairo zugestiegen ist. Das Flugzeug war von Kairo nach London unterwegs, als eine 18-jährige Jemenitin plötzlich Wehen bekam.

Sie war gerade mit ihrer Mutter nach England unterwegs. Dort wollte sie zusammen mit ihrem Partner die letzten Tage bis zur Geburt ihrer Tochter verbringen. Daraus wurde aber nichts. Denn in 10.000 Metern Höhe entschied sich das kleine Mädchen, das es jetzt Zeit sei, das Licht der Welt zu erblicken – oder eher des Himmels.

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Der Kapitän entschied sich deshalb, außerplanmäßig am Flughafen München zu landen. Bei Notlandungen stehen immer Bundespolizisten vor der Flugzeugtür. Sie durften mit als erstes den neuen Erdenbürger begrüßen.

Auf Twitter berichtet die Bundespolizei des Flughafen München über dem blinden Passagier. Die Nutzer feiern es. Hier einige Kommentare:

  • „Hervorragender Einsatz.“
  • „Das sind doch mal wunderbare Einsätze bei uns am Airport. Gratulation auch an die junge Mama zum Nachwuchs.“
  • „Wunderbar!“
  • „Geburtsort in der Luft auch nicht schlecht.“
  • „Mutter und Tochter sind nun im Krankenhaus im Umland und erholen sich von der luftigen Geburt.“

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Das kleine Mädchen wollte allerdings ohne Ausweis durch die Passkontrolle. Die Polizei des Flughafen München drückte nochmal ein Auge zu.

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Schließlich haben sie noch nie einen so großen Storch gesehen, der ein kleines Bündel dabeihat. Also stimmt es doch: Die Babys bringt der Klapperstorch – naja, fast. (ldi)