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Karl Lagerfeld: Biografie enthüllt erschütterndes Kindheitsdrama – DAS taten ihm seine Lehrer an

Karl Lagerfeld verstarb am 19. Februar in Paris.
Karl Lagerfeld verstarb am 19. Februar in Paris.
Foto: imago images

Er war eines der größten Genies unserer Zeit: Karl Lagerfeld. Seine Mode prägte Millionen Menschen weltweit. Topmodels wie Claudia Schiffer oder Cara Delevigne verdanken ihm einen großen Teil ihres Erfolges.

Doch Karl Lagerfeld lebte nicht immer auf der Sonnenseite des Erfolges, wie die neue Biographie „Karl Lagerfeld. Ein Deutscher in Paris“ beschreibt. So musste Karl Lagerfeld besonders in der Schule immer wieder Demütigungen über sich ergehen lassen.

Karl Lagerfeld wurde in der Schule gemobbt

Er sei anders gewesen, beschreiben ihn Mitschüler. Auf Klassenfotos hob er sich ab. Während andere Jungs kurze Hosen trugen, bevorzugte der junge Karl Lagerfeld lange Hosenbeine. Wenn alle stehen, will Karl sitzen. Und auch die Lehrer haben es auf ihn abgesehen. Mutmaßlich wegen seiner schon in jungen Jahren erkennbaren, aufkeimenden Homosexualität.

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Das war Karl Lagerfeld:

  • Karl Otto Lagerfeld wurde am 10. September 1933 in Hamburg geboren
  • Er starb am 19. Februar in Paris
  • Karl Lagerfeld war einer der bedeutendsten Modeschöpfer der Welt
  • Sein Markenzeichen war die dunkle Sonnebrille
  • Karl Lagerfeld arbeitete unter anderem für Balmain, Patou, Chloé, Chanel und Fendi
  • Er designte unter anderem Taschen, Parfüms, Schuhe und sogar Jogginghosen
  • Immer an seiner Seite war Katze Choupette

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In der Biographie heiß es: „Einmal sammelten Schüler und Lehrer angeblich sogar Geld, um ihn zum Friseur zu schicken. Man muss sich das vorstellen: Ein Schüler wird sogar von Lehrern gehänselt, wird wegen seiner Haare bloßgestellt, wird mit kollektivem Druck zum Friseur geschickt, vermutlich unter Gejohle, muss von Größeren bewacht werden, damit ihm nichts geschieht.“

Karl Lagerfeld wurde offen erzogen

Glücklicherweise, so schreibt Biograph Alfons Kaiser, sei dies in der Familie Lagerfeld kein großes Thema gewesen. „Seinen Eltern war nichts Menschliches fremd. Schon mit elf Jahren habe er seine Mutter gefragt, was Homosexualität sei, sagte er einmal. Ihre Antwort: 'Es gibt Leute, die sind so, und Leute, die sind so.'“

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Kaiser vermutet, dass die „spöttischen Blicke“, die „hämischen Kommentare“ und „handfesten Verfolgungen“ Gründe dafür waren, dass Lagerfeld nie besonders gern zur Schule gegangen sei. Sich schon früh aus seiner Heimat Holstein hinaus wünschte. Vielleicht sogar der Grundstein für seinen Erfolg in Paris.

Die Biographie „Karl Lagerfeld. Ein Deutscher in Paris“ von Alfons Kaiser erscheint am 17. September im C.H.Beck-Verlag.