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Rauchen: Heftige Änderung! Sie betrifft nicht nur Raucher

Rauchen ist ungesund. Deswegen gibt es bald drastische Maßnahmen. (Symbolbild)
Rauchen ist ungesund. Deswegen gibt es bald drastische Maßnahmen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Petra Schneider

Fang bloß nie an zu Rauchen – das haben uns unsere Eltern schon in jungen Jahren gepredigt. Schließlich ist Rauchen ungesund und teuer. Die Preise für Zigaretten sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Nun gibt es eine heftige Änderung, die alle Raucher betrifft.

Jahrelang wurde diskutiert, ob Werbung fürs Rauchen weiter reduziert werden soll. Im TV, in Zeitungen und Zeitschriften sieht man schon seit Jahren keine Zigaretten-Werbung mehr. Auch im Radio ist das Thema Tabu.

Werbung für Rauchen verbieten: Das ist der Plan

Der Bundesrat stimmte am Freitag abschließend über ein vom Bundestag beschlossenes Verbot der Plakatwerbung ab. Es soll ab 2022 schrittweise greifen und auch E-Zigaretten ins Visier nehmen. Ebenfalls betroffen sind auch Werbespots im Kino und Marketing-Aktionen.

Mediziner fordern schon seit Jahren, dass die Werbung reduziert wird, um junge Leute zu schützen. Die Union stimmte aber dagegen.

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Deswegen ist Rauchen schädlich:

  • Man vergiftet mit Nikotin den Körper
  • Die Haut altert schneller
  • Man bekommt gelbe Zähne
  • Erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes-Risiko steigt
  • Erkrankungen an der Lunge treten häufig auf
  • Rauchen sorgt für ein erhöhtes Krebsrisiko
  • Vor allem ungeborene Kinder werden gefährdet, wenn die Mutter während der Schwangerschaft raucht

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Bundesministerin Julia Klöckner (CDU): „Gesundheitsschutz muss hier an erster Stelle stehen.“ Auch Ärztepräsident Klaus Reinhardt sieht Werbung fürs Rauchen äußerst kritisch: „Auch für abhängige Raucher setzt Werbung ständig Schlüsselreize, die einen Ausstieg aus der Sucht erschweren.“

Das Verbot soll staffelweise anlaufen. Ab dem 1. Januar 2022 soll die Werbung auf Außenflächen wie Plakatwänden oder Haltestellen für herkömmliche Tabakprodukte untersagt sein. Für Tabak-Erhitzer ab 1. Januar 2023 und ein Jahr später auch für E-Zigaretten.

Rauchen: Ärztepräsident mit diesr Forderung

Was schon im kommenden Januar in Kraft tritt: Werbung fürs Rauchen im Kino bei Filmen für unter 18-Jährige. Auch dürfen keine Gratis-Proben mehr bei Festivals verteilt oder als Gewinne bei Gewinnspielen herausgegeben werden.

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Der Ärztepräsident hat aber noch eine weitere Forderung: „Dringend notwendig ist ein Rauchverbot in Autos, wenn Kinder und Jugendliche mit an Bord sind. Wenn Vernunft und Verantwortungsgefühl fehlen, sind sanktionsbewehrte Verbote unumgänglich.“

Ein Gesetztesentwurf für den Verbot von Werbung fürs Rauchen, erstellt durch die CDU/CSU und SPD, gibt es bereits. Du findest es hier <<< (ldi/dpa)

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