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Aldi: Kunde entdeckt Gefährliches in Wurst – dann kommt es noch dicker: „Verarscht“

Aldi: So wurde aus einem kleinen Laden ein Discounter-Riese
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Mülheim. Dieser Kauf bei Aldi Süd hätte gefährlich werden können! Rahul hat sich bereits im Juli auf einen gemütlichen Grillabend gefreut. Doch als ihm ein spitzer Fremdkörper aus seiner Aldi-Bratwurst entgegenblitzte, war es mit der Sommerlaune ganz schnell vorbei.

Als wäre das nicht schlimm genug, war dies erst der Auftakt einer nervenaufreibenden Auseinandersetzung...

Aldi-Bratwurst mit spitzem Fremdkörper – doch die Reaktion des Herstellers regt den Kunden erst wirklich auf

Nach dem gefährlichen Fund in der Aldi-Bratwurst, habe sich Rahul an den Discounter gewandt, der seine Kontaktdaten an den Lieferanten weitergab. Dieser habe den Hobbygriller darum gebeten, das entsprechende Produkt inklusive Fremdkörper postalisch an den Hersteller zu senden.

„Auf meine Kosten“, wie der Kunde in seinem Facebook-Post betont. Gesagt, getan. Doch was folgte, war – zur Rahuls Empörung – rein gar nichts! Bis heute habe er nichts weiter vom Lieferanten und von Aldi gehört.

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen
  • Aldi steht für Albrecht Diskont: In 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • In 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte in 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit

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Das ist der Grund für die Empörung des Aldi-Kunden

„Die versprochene Rückerstattung meiner Portokosten (versichertes DHL-Paket) habe ich genauso wenig gesehen wie meine Bratwürste“, schreibt sich der Hobbygriller seinen Groll von der Seele.

„Mittlerweile fühle ich mich regelrecht 'verarscht' von Aldi Süd und deren Lieferanten“, poltert Rahul.

So erklärt Aldi den Vorgang

Das sollte so nicht sein, meint eine Aldi-Mitarbeiterin zu der wütenden Anfrage und entschuldigt sich im Namen des Unternehmens. „Da es zwischenzeitlich einen Systemwechsel gegeben hat, vermute ich, dass deine E-Mail versehentlich untergegangen ist“, erklärt sie.

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Wenn er sich erneut unter Angabe der Vorgangsnummer an den Kundenservice wende, werde sein Anliegen schnellstmöglich erneut bearbeitet.

Für Rahul kommt dies zu spät. Aus der schlechten Erfahrung will er drastische Konsequenzen ziehen: „Zukünftig werde die Aldi-Kette meiden und meine Einkäufe lieber bei Lidl oder Rewe tätigen.“

Von ihnen erhofft er sich einen „besseren und zuverlässigeren Kundenservice.“ (vh)