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Rewe: Frau legt sich mit Supermarkt-Mitarbeiter an – seine Reaktion ist deutlich „Geh doch zu Penny oder Netto“

Rewe: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Rewe Group mit Sitz in Köln ist eine der größten Handelskonzerne Deutschlands. Zu ihr zählen nicht nur die Supermarktkette Rewe. Dazu gehört auch Penny, Toom, Billa in Österreich, DER Touristik Deutschland und Lekkerland.

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Ein Einkauf bei Rewe, Edeka und Co. soll möglichst stressfrei ablaufen.

Für eine Rewe-Kundin verlief ihr Einkauf aber alles andere als stressfrei – sie legte sich sogar mit einem Rewe-Mitarbeiter an.

Rewe: Frau legt sich mit Supermarkt-Mitarbeiter an

Seit Monaten gibt es bei Rewe und anderen Supermärkten für das Einkaufen klar Regeln: jeder muss einen Mund-Nasen-Schutz tragen und möglichst 1,5 Meter Abstand zu anderen Kunden halten.

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Das ist Rewe:

  • Rewe wurde 1927 in Köln gegründet
  • Damals schlossen sich 17 Einkaufsgenossenschaften zusammen
  • Der Name leitet sich von „Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften" ab
  • Es gibt rund 3.300 Rewe-Filialen in Deutschland (Stand 2020)

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Genau die Regel bezüglich des Mund-Nasen-Schutzes wurde für eine Rewe-Kundin in Ratingen (NRW) zu einem Problem.

Rewe: Kundin trägt DAS als Mund-Nasen-Schutz

Wie Isabel K. auf Facebook schreibt, habe sie wie immer ihren Einkauf bei Rewe erledigen wollen. Dabei habe sie zum wiederholten Mal ein Tuch als Mund-Nasen-Schutz getragen. Bei diesem Einkauf sei sie aber erstmals von einem Rewe-Mitarbeiter deswegen angesprochen worden.

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„Eintritt nur mit Maske“, habe dieser zu ihr gesagt. Zwischen den beiden habe sich eine Diskussion entwickelt, in deren Verlauf der Mitarbeiter von Rewe zu ihr Folgendes gesagt habe: „Ich sage es, aber anders und sonst geh doch zu Penny oder Netto.“ Isabel K. schreibt, dass sie das dann auch gemacht habe: „Schade eigentlich. Ich mochte Rewe.“

Das sagt Rewe zu dem Vorfall

Gegenüber dieser Redaktion sagte eine Rewe-Sprecherin, dass für einen Einkauf in den Filialen im Regelfall ein Gesichtsschutz, Mundschutz oder Schal akzeptiert würde. „Da die Maßgaben zum Schutz vor Corona im föderalen System der Bundesrepublik divergieren, liegt die Entscheidung letztlich bei der für den jeweiligen Markt zuständigen Behörde“, so die Sprecherin weiter.

Deswegen sei es nicht auszuschließen, dass es im Einzelfall zu anderen/weitergehenden Regelungen komme. „Wir haben uns mit dem Markt in Verbindung gesetzt und ihn entsprechend sensibilisiert“, stellte die Rewe-Sprecherin klar. Ob das Isabel K. ausreicht, um wieder bei Rewe einkaufen zu gehen, darf zumindest bezweifelt werden. (gb)