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Ikea: Kundin außer sich, weil sie DAS im Möbelhaus mit ansehen muss

In Brunnthal bei München ging eine Frau bei Ikea einkaufen. Doch was sie dort erlebte, macht sie fassungslos (Symbolbild).
In Brunnthal bei München ging eine Frau bei Ikea einkaufen. Doch was sie dort erlebte, macht sie fassungslos (Symbolbild).
Foto: imago images/Geisser

Auch in Corona-Zeiten kaufen die Menschen neue Möbel und wollen in den eigenen vier Wände dekorieren. Eine beliebte Anlaufstelle dafür ist Ikea. Aber ist das wirklich nötig?

Klar, wenn man schon viel Zeit Zuhause verbringt, möchte man sich dort wohlfühlen – und sich die eigene Wohnung oder das Haus entsprechend hübsch machen. Doch was eine Frau in der Ikea-Filiale in Brunnthal im Landkreis München erlebte, macht sie fassungslos.

Ikea: Kritik am Hygienekonzept

„So sieht das Hygienekonzept bei IKEA aus...“, leitet die Frau ihren Beitrag bei Facebook ein. Dazu veröffentlicht sie zwei Fotos aus der Filiale.

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Das ist Ikea:

  • 1943 in Schweden gegründet
  • Weltweit 433 Filialen
  • Verschiedene Franchisenehmer betreiben Ikea-Filiale in einzelnen Ländern
  • 211.000 Mitarbeiter weltweit
  • 38.8 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018
  • Ikea Deutschland 5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018
  • Auch online können Möbel wie Regale oder Betten bestellt werden
  • Ikea bringt auch einen Katalog heraus

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Sie stellt fest: „Keine Begrenzung bei den Besuchern, keine Einhaltung von Abständen, keine frische Luft.“ Angesichts dessen wundere es sie nicht, dass die Corona-Zahlen wieder steigen würden.

Ikea-Kunden stehen sehr nah beieinander

Tatsächlich entsteht auf den Bildern der Eindruck, als stehen in diesem Augenblick die Kunden dort sehr nah beieinander.

Auch andere Kunden bestätigen, solche Erfahrungen gemacht zu haben. „Selbe Erfahrung gestern in Eching gemacht. Zwar ein 'Türsteher' am Eingang, der brav mitzählt. Trotzdem den Laden schön vollgepumpt“, schreibt zum Beispiel ein Mann. Und ein anderer findet: „Man sollte da wirklich nicht (mehr) einkaufen.“

Das sagt Ikea zu der Kritik

Aber sieht so wirklich die Umsetzung der AHA-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske tragen) bei dem Möbelhaus aus? Wir haben bei Ikea nachgefragt.

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„Wir nehmen die Schilderungen der Kundin sehr ernst. Für Ikea haben Gesundheit und Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern höchste Priorität“, sagt eine Sprecherin.

In jedem Einrichtungshaus in Deutschland gelte ein umfassendes Hygienekonzept, das „von den zuständigen Behörden sehr gelobt wurde und sich in der Praxis bis dato absolut bewährt hat.“

Maximale Besucherzahl bei Ikea weiter vorhanden

Bezüglich der Kritik von zu vielen Personen stellt die Ikea-Sprecherin klar: „Selbstverständlich haben wir auch in Brunnthal nach wie vor eine Beschränkung hinsichtlich der maximalen Besucherzahl, die sich zeitgleich im Einrichtungshaus aufhält.“

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Dennoch werde man bezüglich der Beobachtungen der Kundin mit den dortigen Mitarbeitern Rücksprache halten. (mk)