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Tinder: Australierin will zu Tinder-Date nach Schottland ziehen – und bereut es bitter

Diese Tinder-Beziehung nahm ein tragisches Ende. (Symbolbild)
Diese Tinder-Beziehung nahm ein tragisches Ende. (Symbolbild)
Foto: imago images / Westend61; imago images / Schöning

Liebe macht blind – diesen Spruch hat sicher jeder schon einmal in seinem Leben gehört. Doch wohl selten passte er besser, als auf die Australierin Stephanie Gorton. Die 27-Jährige war bereit, für ihr Tinder-Date mehr als 14.000 Kilometer zurückzulegen.

Sie hatte sogar bereits ihren Job gekündigt, ihren Hausstand zusammengepackt und einen Flug nach Schottland gebucht. Dort wollten sich beide treffen und niederlassen, hatten sogar schon über die Namen ihrer gemeinsamen Kinder gesprochen. Doch statt einer Tinder-Liebesgeschichte folgt wenig später das böse Erwachen.

Tinder: Frau will für Date von Australien nach Schottland reisen

Wie der britische „Mirror“ berichtet, schrieb Stephanie mit ihrem Tinder-Match zum ersten Mal auf einer Reise durch ihre Heimat Australien. Dort trafen beide sogar einmal aufeinander und es funkte heftig. Beide führten zunächst eine Fernbeziehung und ab und zu passte Stephanie ihren Freund sogar auf seinen Reisen ab und sie verbrachten etwas Zeit zusammen.

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Das ist Tinder:

  • Dating App zum Kennenlernen von Menschen in unmittelbarer Umgebung
  • anhand eines Suchradius kann der Nutzer selbst entscheiden, in welchem Umkreis gesucht werden soll
  • mittels einer Wischbewegung (Swipe) entscheidet man anhand von Fotos und Beschreibungen ob einem die Person gefällt
  • für ein Like wird nach rechts gewischt, besteht kein Interesse nach links
  • swipen sich zwei Nutzer gegenseitig nach rechts, entsteht ein „Match“ und beide können miteinander chatten
  • erschien im Jahr 2012 und hat inzwischen nach eigenen Angaben rund 50 Millionen Nutzer weltweit

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Sie entschließen sich gemeinsam für den nächsten Schritt ihrer Beziehung: Sie wollen gemeinsam nach Schottland ziehen. Die 27-Jährige kündigt ihren Beruf, packt ihre Sachen und bucht ein Flugticket nach Großbritannien. Doch vier Wochen vor dem anvisierten Abflugdatum ändert sich plötzlich alles.

Plötzlich herrscht Funkstille

Ihr Freund sendet ihr plötzlich keine Nachrichten mehr. „In diesen vier Wochen habe ich immer wieder versucht ihn zu erreichen. Ich habe sogar seine Mutter kontaktiert“, erzählt Stephanie. „Eigentlich hätte ich die Vorzeichen von Anfang an erkennen müssen. Es war keine perfekte Beziehung, es gab Vertrauensprobleme… aber ich habe ihn vergöttert.“ Zwei Wochen vor ihrem Abflugdatum platzt schließlich die Bombe.

Ihr Tinder-Date ruft sie an und sagt: „Steph, ich kann das jetzt einfach nicht. Und wenn es jetzt schon zu schwierig für mich ist, wird es am Ende nur noch härter. Wenn du hierher kommst, hast du keine Freunde. Du wirst dich auf mich verlassen müssen und ich bin keiner guten finanziellen Situation.“ Doch schnell kommen der 27-Jährigen Zweifel, ob das wirklich die ganze Wahrheit über die kurzfristige Absage ist. Sie stößt auf ein fieses Lügen-Netz.

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Denn ihr Freund verbrachte offenbar bereits seit längerem Zeit mit einem Mädchen aus Südamerika. Auf seinen Reisen traf er ebenfalls immer wieder andere Frauen – die für ihn nicht bloß Freundschaften waren. Doch noch schlimmer als die Untreue ihres Freundes erlebte Stephanie etwas ganz anderes.

„Ich habe mich sehr geschämt“

„Das schlimmste war mit eingezogenem Schwanz wieder auf der Arbeit zu erscheinen und darum zu bitten, bleiben zu dürfen. Dabei wussten ja alle, dass ich nach Schottland reisen würde in zwei Wochen. Ich habe mich sehr geschämt“, so die 27-Jährige gegenüber „Mirror“. Dennoch hat die Geschichte für sie ein Happy-End, und zwar nicht nur, weil sie wie hier auf Facebook endlich wieder lachen kann.

Sie stößt daraufhin berufliche Veränderungen an und macht sich selbstständig. Inzwischen leitet sie 14 Angestellte und hält mehrere Workshops in der Woche. Den Stress mit dem Beinahe-Umzug hätte sie sich aber vermutlich trotzdem lieber erspart. (dav)