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Motsi Mabuse mit emotionalen Worten – „Die nackte Wahrheit“

TV-Star Motsi Mabuse hat sich ungewohnt auf Instagram gezeigt – und private Worte gefunden. (Archivfoto)
TV-Star Motsi Mabuse hat sich ungewohnt auf Instagram gezeigt – und private Worte gefunden. (Archivfoto)
Foto: Andreas Arnold/dpa

Kurz vor den besinnlichen Tagen hat sich TV-Star und Tänzerin Motsi Mabuse mit einer emotionalen Botschaft zu Wort gemeldet.

Dazu gibt die 39-Jährige einen Einblick in ihr Seelenleben – und zeigt sich dabei völlig ungeschminkt und ungestylt.

Motsi Mabuse: Emotionale Worte zum Jahresende

Für Motsi Mabuse war das Jahr 2020 offenbar kein einfaches. So löschte die „Let's Dance“-Jurorin erst kürzlich ihren Instagram-Account, weil ihr Hass-Kommentare zu weit gingen.

Wie schwer das Jahr für Motsi Mabuse war, beschreibt sie auch in einem offenen und langen Instagram-Beitrag: „Die nackte Wahrheit ist, dass es auch Nachteile gibt, wenn man in den Medien sehr präsent ist!“, beginnt sie ihre Botschaft.

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Das ist Motsi Mabuse:

  • Motshegetsi Mabuse wurde am 11. April 1981 in Mankwe, Botswana geboren
  • Als Elfjährige erhielt sie den ersten Tanzunterricht
  • Motsi Mabuse hat Jura studiert – doch für die Tanzkarriere hat sie das Studium geschmissen
  • Mit 18 Jahren kam sie nach Deutschland
  • Ihre Profi-Karriere beendete sie im Jahr 2014
  • seit 2017 ist sie mit Evgenij Voznyuk verheiratet, im August 2018 kam ihre Tochter zur Welt
  • Seit 2011 sitzt Motsi Mabuse in der Jury von „Let's Dance“

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Zu einem Foto, auf dem sie ernst, ungeschminkt und ohne Perücke in die Kamera blickt, schreibt sie weiter: „Ich bin stark, und ein paar Erfahrungen in diesem Jahr haben mich gezwungen, stärker zu sein!“

Auch wenn die Mutter einer Tochter täglich mit negativen Kommentaren oder Beleidigungen zu tun habe, wolle sie das niemals zu ihrem Thema machen. „Alles hat seinen Preis, aber was für mich als Glück begann, wurde mehr als das“, findet sie. Denn: „Ich sehe mich als Vorbild, und das bringt Verantwortung für jene Tage, an denen ich eine Schulter zum Anlehnen brauchte und das Jahr mich getestet hat.“

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Motsi Mabuse: DIESE Menschen sind ihre Stütze

So erwähnt Motsi Mabuse auch die „Black Lives Matter“-Bewegung („Wir sind uns alle bewusst, wie viel Schmerz noch vorhanden ist, wieviel Arbeit noch getan werden muss“) und Tage, „an denen ich mich missverstanden, verletzt, verletzlich und frustriert gefühlt habe“.

Genau für „jene Tage“ dankt sie ihrem Ehemann Evgenij Voznyuk, „er ist meine Stärke, mein bester Freund und mein Schild“. Auch bei ihren Schwestern, ihrer Mutter und ihren Freunden bedankt sich die 39-Jährige – und bei ihrer zweijährigen Tochter: „Ich will dich nur stolz machen, ich weiß, du siehst zu.“

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Trotz aller negativen Erlebnisse kann Motsi Mabuse also das Gute in ihrem Leben sehen, wie sie selbst zum Schluss ihres intimen Beitrages schreibt: „Ich bin zutiefst dankbar für mein Leben. Ich lebe ein Leben, das ich immer noch nicht glauben kann.“ (kv)