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Whatsapp verkündet Änderungen für Millionen Nutzer – jetzt wird Boykott laut

Whatsapp: Millionen Nutzer sind von einer Änderung betroffen. Damit zieht der Messenger einen populären Gegner auf sich. (Symbolbild)
Whatsapp: Millionen Nutzer sind von einer Änderung betroffen. Damit zieht der Messenger einen populären Gegner auf sich. (Symbolbild)
Foto: imago images / Ralph Peters

Whatsapp nimmt immer wieder Änderungen vor, die bei der Bedienung des Messengers durchaus auch ersichtlich sein können und die Nutzer erfreuen. Doch das ist nicht immer so. Das Unternehmen macht auch Änderungen, die für Nutzer nicht direkt spürbar und dennoch negative Auswirkungen haben können.

So hat Whatsapp nun Änderungen für Millionen Nutzer verkündet und sich dadurch einen populären Gegner geschaffen.

Whatsapp: Änderungen für Millionen Nutzer bringt populären Gegner

Whatsapp will künftig zu Werbezwecken mehr Daten mit Facebook teilen. Dafür hat der Messenger ein entsprechendes Update rausgebracht, dem Nutzer bis zum 8. Februar zustimmen müssen. Wer den aktualisierten Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie jedoch nicht stimmen möchte, der wird fortan nicht mehr auf sein Konto zugreifen können.

+++ Whatsapp ganz ohne Handy? Macher tüfteln offenbar DARAN +++

Konkret gelten die Datenschutz-Änderungen nach Unternehmensangaben zwar nicht für die EU und Großbritannien, trotzdem sind Millionen Nutzer betroffen. Wer sich vor allem an den bevorstehenden Änderungen stört, ist die Türkei. <<< Mehr zu den geänderten Nutzungsbedingungen kannst du hier nachlesen >>>

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Das ist Whatsapp:

  • Der Instant-Messsaging-Dienst wurde 2009 in Santa Clara, USA von Jan Koum und Brian Acton gegründet
  • 2014 kaufte Facebook Inc. Whatsapp für 19 Milliarden US-Dollar auf
  • Die Anwendung gibt es für alle gängigen Betriebssysteme: Android. iOS, Windows Phone und Windows 10 Mobile
  • Das Betatesting von Whatsapp Business startete in Deutschland am 25. Januar 2018
  • Whatsapp Payments steht zur Zeit nur Nutzern in Indien zur Verfügung, soll aber bald auch in andere Länder kommen

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Aufruf zum Whatsapp-Boykott

Die türkische Wettbewerbsbehörde hat Ermittlungen gegen Whatsapp und dessen Mutterkonzern Facebook wegen der umstrittenen Datenschutz-Änderung angekündigt. Bis zum Abschluss der Untersuchung solle die Neuerung ausgesetzt werden, forderte die Behörde am Montag. Die türkischen Behörden kritisieren den Schritt und reagierten kurzerhand: Sie haben die Bürger aufgefordert, zum türkischen Messengerdienst BiP zu wechseln.

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Auch das türkische Präsidialamt und das Verteidigungsministerium wollen demnach ihre Kommunikation mit Journalisten künftig über BiP abwickeln. BiP verzeichnete nach eigenen Angaben bis Sonntag zwei Millionen Neuanmeldungen binnen 48 Stunden. (dpa, nk)