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Ikea: Neuerung im Click & Collect Service – jetzt macht dieser Laden dem Möbelriesen Konkurrenz

Ikea: Die Erfolgsgeschichte des Möbelhauses

Die schwedische Möbelhauskette Ikea erfreut sich in Deutschland bei Kunden großer Beliebtheit. Immer mehr Möbelhäuser entstehen und die Umsätze wachsen. Ikea erzielte im abgeschlossene Geschäftsjahr 2020 in Deutschland einen Einzelhandelsumsatz von 5,325 Milliarden Euro.

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Das Modell „Click & Collect“ von Ikea hat vielen renovierungswütigen Einrichtungsfans die trübe Zeit des Lockdowns erträglicher gemacht.

Doch nicht nur Ikea bietet diesen Service an. Ein anderes Geschäft hat jetzt nachgezogen. Das ist zwar nützlich, falls du zu deinen neuen Möbeln noch Dekoration benötigst – doch die Sache hat zwei Haken.

Ikea: Weiteres Geschäft bietet „Click & Collect“ an, doch es gibt einen Haken

Zugegeben, der Lockdown stellt viele Shopping-Fans vor eine unfreiwillige Prüfung in Sachen Enthaltsamkeit. Wer seine Lust auf neue Stücke in der Wohnung beim Onlineshopping stillt, muss oft tagelang warten, bis der Paketbote mit der heiß ersehnten Ware an der Tür klingelt.

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Das ist Ikea:

  • 1943 in Schweden gegründet
  • Weltweit 433 Filialen
  • Verschiedene Franchisenehmer betreiben Ikea-Filiale in einzelnen Ländern
  • 211.000 Mitarbeiter weltweit
  • 38.8 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018
  • Ikea Deutschland 5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018

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Beim „Click & Collect“-Service geht das zum Glück schneller: Zum ausgewählten Zeitpunkt kann der Kunde die Ware in der Filiale abholen, oft noch am selben Tag. Bei Ikea kostet dieser Service rund zehn Euro. Bei dem Discounter Action kann „Click & Collect“ jetzt neuerdings auch genutzt werden – gegen eine Gebühr von einem Euro.

Über die Website wählt der Kunde Lebensmittel, Deko, Haushaltsgegenstände und Co. aus, in der Filiale holt er die Ware ab und zahlt vor Ort. Das reduziert die Kontakte auf ein Minimum und verkürzt die Zeit, die ein Kunde sich im Laden aufhält.

„Per Click & Collect lässt sich nicht nur der Bedarf an alltäglich Gütern decken. Auch ausgewählte Artikel anderer Produktgruppen, wie Bastel- und Malbedarf, Kinderspielzeug, Dekoration, Multimedia, Haushaltswaren oder Heimwerkerbedarf können auf diese Weise wieder beschafft werden“, teilt Bart Raeymaekers, Geschäftsführer von Action Deutschland, in einer Pressemitteilung mit.

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„Click & Collect“-Service kommt nicht bei allen Kunde gut an

Doch die Sache hat zwei Haken: Kunden können nicht auf alle Angebote des Discounters zugreifen, sondern nur ausgewählte Produkte in den Warenkorb legen. Außerdem ist der Service nicht in jeder Filiale nutzbar.

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„Der nächstgelegene Click & Collect-Abholpunkt liegt leider außerhalb Ihrer Region. Sie können nur einen Click & Collect-Abholpunkt in Ihrer Region verwenden“, heißt es bei missglückter Filialsuche auf der Website. Nicht möglich ist das derzeit zum Beispiel für Menschen aus Essen, Frankfurt und Bremen.

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Der Service kommt jedoch nicht bei allen Kunden gut an. „Das 'Click & Collect' von Action ist das Dümmste, was ich seit langer Zeit gesehen habe. Man kann nur einen Teil des Sortiments kaufen [...]. Click & Collect macht eigentlich nur Sinn, wenn der Laden geschlossen ist, siehe Baumärkte“, beschwert sich eine Frau auf der Facebook-Seite des Discounters.

Eine andere schreibt: „Die Auswahl ist ja nicht wirklich groß, [aus der] Bastelabteilung sind 3 oder 4 Teile drinnen.“ Andere Kunden hingegen können es kaum erwarten, den Service in ihrer Filiale vor Ort zu nutzen: „Wann kommt 'Click & Collect' endlich nach Bayern?“, fragt eine Kundin mit einem Herz-Emoji. (vh)