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Hund: Polizei klingelt bei Besitzerin – was die Beamten dann machen, lässt sie schockiert zurück

Das muss ein Blindenhund alles können

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Unfassbare Geschichte! Es geht um Hund Lucy und ihre Familie aus Bad Nauheim. An einem ganz gewöhnlichen Tag steht die Polizei plötzlich vor der Tür. Was die Beamten dann mit dem Hund machen, schockiert die Besitzerin zutiefst.

Eine Mutter lebt mit ihrer Tochter (10) zusammen – sie ist alleinerziehend. Die zehnjährige Tochter ist gehörlos und trägt ein Cochlea-Implantat. Besonders wichtig ist der kleinen Familie Hund Lucy, ein Boxer-Appenzeller-Mix, wie die „Wetterauer Zeitung“ berichtet.

Hund angeblich nicht gut versorgt

Den 21. Januar werden Mutter und Tochter wohl nie mehr vergessen. Gegen 17 Uhr klingelte es plötzlich an der Tür. Zwei Polizisten standen davor und wollten wissen, ob alles in Ordnung sei. Eine Lehrerin der Zehnjährigen hatte sich bei der Polizei gemeldet.

Sie machte sich Sorgen, weil die Familie mehrere Tage telefonisch nicht erreichbar war. „Ich hatte zwei Bandscheibenvorfälle, mir ging es nicht gut. Deshalb hatte ich das Telefon leise gestellt und vergessen, das rückgängig zu machen“, erzählt die alleinerziehende Mutter.

Während sich die Polizei mit der Besitzerin unterhielt, war auch Hund Lucy in der Nähe. Der plötzliche Besuch sorgte für viel Aufregung. Das Fatale: Der Hund neigt bei Angst oder Freude dazu, zu pinkeln. Und das tat Lucy – im Haus der Familie.

Einer der Polizisten outete sich als Diensthundeführer. Er wurde laut der Familie auf einmal sehr unfreundlich. „Er behauptete, die Hündin sei seit 24 Stunden nicht draußen gewesen. Das sei Tierquälerei“, sagt die Mutter.

Dann ging alles ganz schnell. Der Polizist nahm den Hund an die Leine und packte Lucy in eine Box im Kofferraum des Streifenwagens. Das Tier sei sichergestellt, teilte die Polizei der kleinen Familie mit.

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  • Auch Hunde können frieren. Bleibe stets in Bewegung oder sorge für einen Kälteschutz (zum Beispiel ein Mantel)
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Mutter und Tochter waren perplex, sie konnten kaum reagieren. „Als die Polizei kam, habe ich mich gerade umgezogen, weil wir mit dem Hund raus wollten. Ich hatte keine Socken an“, sagt die Mutter.

Hund Lucy soll Kampfhund sein

Einen Tag später fuhr sie zum Tierheim, wo ihr Hund untergebracht wurde. Die Leitung konnte die vierjährige Hündin aber nicht herausgeben. Also ging es zur Polizei. „Dort hieß es, der Beamte müsse noch den Bericht schreiben, Auskunft könne nicht erteilt werden.“

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Also schaltete die Mutter einen Anwalt sein. Wie er aus den Akten erfuhr, beschuldigte man die Frau wegen Tierwohlgefährdung. Auch stand dort, dass es sich um einen Kampfhund-Mix handele. Sie müsse dann Nachweise erbringen und höhere Steuern zahlen.

„Diese Behauptung ist völliger Quatsch. Wie die Papiere eindeutig zeigen, handelt es sich bei Lucy um eine Mischung aus Boxer und Appenzeller. Auch im Tierheim verstehen sie nicht, warum die Hündin beschlagnahmt wurde. Sie sei gepflegt und nicht verhaltensauffällig“, sagt sie.

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Doch das ist noch nicht alles. Die Polizei meldete sich auch beim Jugendamt. Dort wurde angegeben, dass Tochter und Wohnung verwahrlost seien. „Er hat nicht mal einen Blick in unsere Wohnung geworfen“, wehrt sich die Frau.

Polizeisprecherin Corinna Weisbrod bestätigt gegenüber der Zeitung den Besuch: „Man machte sich große Sorgen, da weder Mutter noch Kind telefonisch erreichbar waren.“ Der Hund sei von der Polizei „gefahrenabwehrend“ sichergestellt worden. Aus dem Verhalten von Lucy schlossen die Beamten, dass das Tier nicht ausreichend versorgt werde.

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Auch heute ist Hund Lucy noch nicht zurück. Die Familie und ihr Anwalt kämpfen nun darum, die Vorwürfe zu beseitigen, berichtet die „Wetterauer Zeitung“. (ldi)