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„Bares für Rares“: Als ein Kandidat DAS verrät, explodieren die Gebote sofort – „Überwätigend“

„Bares für Rares“-Händler Julian Schmitz-Avila.
„Bares für Rares“-Händler Julian Schmitz-Avila.
Foto: Screenshot ZDF

„Ich und meine Frau haben ein Haus gekauft. Samt Inhalt. Und da stand der im Keller.“ Dies sind die ersten Worte von Christian Simon bei „Bares für Rares“. Nichtsahnend, dass sich sein Zufallsfund als echter Glücksgriff herausstellen würde.

Am Mittwoch war der 31-jährige Lagerist zu „Bares für Rares“ gekommen. Im Gepäck hatte Simon einen – nennen wir es – außergewöhnlichen Dekanter.

„Bares für Rares“: Dekanter in Walross-Form steht zum Verkauf

Außergewöhnlich dahingehend, dass die Form des Gefäßes einem Walross nachempfunden war. Einen „Dekanter in naturalistischer Tierform“ habe der Kandidat mitgebracht, erklärte „Bares für Rares“-Expertin Bianca Berding.

Diese seien vor allem in England und den USA sehr beliebt, in Deutschland leider eher weniger. Doch das sollte der Seltenheit und dem Wert des Walross-Dekanters nur wenig Abbruch tun. Schließlich seien Teile des Dekanters vergoldet, was den Wert erheblich steigern würde.

Doch was ist denn der Zufallsfund nun wert? Deutlich mehr auf jeden Fall als die 50 bis 100 Euro, die sich Christian Simon für das possierliche Tierchen gewünscht hatte.

„Bezüglich des Preises wird es jetzt interessant“, beginnt Bianca Berding ihre Traum-Expertise. Und weiter: „Denn es gibt ein Sammelgebiet rein für diese naturalistisch geformten Tierdekanter. In England und in Amerika wird genau dieses Walross vierstellig gehandelt. Und da es sich ja jetzt hier um den deutschen Markt handelt, würde ich da knapp drunter bleiben und taxiere das Objekt auf 700 bis 800 Euro.“

„Bares für Rares“: Bei den Händlern geht es rund

Wahnsinn. Das dachte sich wohl auch Horst Lichter, der es zunächst gar nicht glauben konnte. „Respekt. Also jetzt mal ganz ohne Blödsinn, das hätte ich ernsthaft nicht gedacht“, staunt das „Bares für Rares“-Urgestein.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Moderiert wird sie von Horst Lichter
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Diese sehen sich die mitgebrachten Objekte der Verkäufer an
  • Wenn sich beide Seiten einig sind, erzielen die Verkäufer einen guten Preis für ihre Antiquitäten
  • Die neuen Folgen laufen immer wochentags um 15 Uhr
  • Die Anmeldung erfolgt online

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Bei den Händlern jedoch beginnt es eher schleppend. Gerade einmal 50 Euro müssen als Startgebot herhalten. Bei 200 Euro geraten die Gebote sogar ins Stocken. Doch dann zieht Christian Simon ein Ass aus dem Ärmel.

„Die Expertise sagt 700 bis 800 Euro. In den USA sind das Sammler-Artikel“, verrät der 31-Jährige. Sofort explodieren die Gebote der Händler. 400 Euro bietet Julian Schmitz-Avila. Und die Preise steigen weiter. Julian und Fabian Kahl liefern sich ein regelrechtes Bietergefecht.

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Und so sollte schlussendlich auch die Expertise erreicht werden. 800 Euro zahlte Julian Schmitz-Avila. Gut, dass der Verkäufer die Einschätzung von Bianca Berding angesprochen hatte. Oder wie es Wolfgang Pauritsch so schön zusammenfasste: „Überwältigend“.

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