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Armin Laschet patzt Radio-Journalistin wegen kritischer Frage an: „Das ist dämlich!“

CDU: Das ist die Karriere des Armin Laschet

Der kommende Kanzler? Die Karriere des Armin Laschet

CDU-Parteichef und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet kandidierte bei der Bundestagswahl 2021 als Kanzler für die Union.

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CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet muss nochmal alles in die Waagschale werfen: Knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl liegt Armin Laschet in den Umfragen deutlich hinter SPD-Konkurrent Olaf Scholz.

Der NRW-Ministerpräsident steht also unter Druck – und reagiert im Radio-Interview mit Eva Schulz bei „Deutschland3000“ entsprechend gereizt auf eine bestimmte Frage.

Armin Laschet wird in Radio-Interview wütend, als Moderatorin DIESE Frage stellt

Bei „Deutschland3000 – 'ne gute Stunde mit Eva Schulz“ stellte sich Armin Laschet am Montag den Fragen der Moderatorin und den Hörern.

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Dabei kommt das Thema auch auf die teils stockende Digitalisierung in Deutschland. Journalistin Eva Schulz möchte von dem CDU-Spitzenkandidaten wissen: „Die Union regiert seit 16 Jahren dieses Land. Und jetzt kommen Sie und müssen schon nochmal erklären, warum sind denn dann Sie der Beste, um jetzt die Digitalisierung in Deutschland mal richtig nach vorne zu kicken?“

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Das ist Armin Laschet:

  • Der 61-Jährige ist Kanzlerkandidat von CDU und CSU.
  • Er ist 1,72 Meter groß – Merkel kommt auf 1,65 Meter.
  • Laschet soll ein direkter Nachfahre von Karl des Großen sein.
  • Seit 2017 ist er Ministerpräsident von NRW, seit 2021 CDU-Bundesvorsitzender
  • Armin Laschet lebt in Aachen und hat mit Ehefrau Susanne drei erwachsene Kinder (zwei Söhne und eine Tochter)

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„Aber das ist auch, liebe Frau Schulz, ein etwas zu plumpes Argument 'seit 16 Jahren'. Wissen Sie, was vor 16 Jahren war? Da hat Netflix für seine Kunden noch DVDs verschickt. Sie können doch jetzt nicht sagen, warum war die Bundesregierung eigentlich nicht vor 16 Jahren...“

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Eva Schulz lässt sich auf den Vergleich nicht ein, unterbricht Armin Laschet: „Also Sie sagen, wir sind 2020/2021 so digital aufgestellt, wie wir könnten?“ Da räumt der Kanzlerkandidat ein: „Nein, natürlich nicht. Aber die 16 Jahre sind ein blödes Argument, weil die 16 Jahre ganz unterschiedliche Phasen hatten.“

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Außerdem habe die Regierung „Unmengen gemacht“, verteidigt sich der CDU-Vorsitzende. „Wir können doch jetzt nicht unser Land so schlecht reden, dass wir nicht digitalisiert sind“, empört er sich. „Nur wir müssen heute feststellen, wir müssen besser werden.“ Man habe viel gemacht, „aber wir haben immer noch Faxe“ – die müssen aus Büros verbannt werden.

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Armin Laschet schießt gegen Journalistin: „Das Argument ist dämlich“

Moderatorin Eva Schulz resigniert schließlich, sagt: „Okay. Vielleicht sind wir auch ein bisschen unterschiedlich in unseren Ansprüchen an Digitalisierung.“ Doch Armin Laschet widerspricht: „Ne, da sind wir vielleicht ähnlich. Dass das nicht gut ist, stimmt. Aber das 16-Jahre-Argument ist dämlich, das fand ich nur.“

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So so. Ob sich Armin Laschet und „Deutschland3000“-Journalistin Schulz im weiteren Verlauf des Gesprächs einiger waren, kannst du hier selbst anhören.

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