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„Bares für Rares“: Fabian Kahl kauft Ring! Das nimmt ein böses Ende

Bares für Rares: Das sind die Händler

Bares für Rares: Das sind die Händler

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Es ist eine große Kunst, eine gut gemachte Fälschung zu erkennen. Nicht selten fällt ein Laie im Schmuckhandel auf eine billige Kopie rein. Gut, dass das Expertenteam von „Bares für Rares” in solchen Fällen helfen kann.

Eine, die dringend die Hilfe der Experten braucht, ist die „Bares für Rares“-Kandidatin Tamara Amorevieta-Eilberg aus Ebsdorfergrund. Die Teilnehmerin möchte ein Erbstück ihrer Mutter verkaufen – jetzt sind die „Bares für Rares”-Profis gefragt.

„Bares für Rares“: In der Show zeigt sich – dieser Ring ist leider eine Fälschung

Die Mutter von Amorevieta-Eilberg hatte den Ring in den USA gekauft und irgendwann ihrer Tochter vermacht. Da Tamara das Goldstück aber auch nicht tragen wollte, steht es nun bei „Bares für Rares“ zum Verkauf.

Die Expertise von Wendela Horz jedoch fiel alles andere als rosig aus. So sahen die grünen Steinchen zwar aus, als wären es Smaragde. Das sei aber ein Trugschluss, so Horz.

So könne sie sich vorstellen, dass der Ring nicht in den USA, sondern in Südamerika gefertigt wurde. Und auch bei den Steinen stimme etwas nicht. „In diesem Fall kann man erkennen, wenn man ganz genau hinschaut, dass die Verarbeitung ganz, ganz einfach ist“, Wendela Horz.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Moderiert wird sie von Horst Lichter
  • Der Moderator fühlt den Kandidaten vorab auf den Zahn und verteilt anschließend die begehrte Händlerkarte
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Sind sich beide Seiten einig, erzielen die Verkäufer einen guten Preis für ihre Antiquitäten
  • Ausgestrahlt wird die Sendung täglich von 15.00 bis 16.00 Uhr im ZDF – Zuschauer können die Sendung auch in der Mediathek gucken

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Und leider seien die Steine auch keine echten Smaragde. „Bei genauerem Hinschauen ist mir schon aufgefallen, die Steine können gar keine Smaragde sein. Die sind zu weich, die Kanten sind zu rund“, erklärt Wendela Horz. Die Steine seien aus Glas, so die Expertin.

„Bares für Rares“: Enttäuschung für Händler Fabian Kahl

Autsch. Doch was sagen die Händler? Denen war das erst gar nicht aufgefallen. Doch Tamara war ehrlich, verriet, dass die Steine lediglich aus Glas gefertigt wurden. „Das ist sehr schade“, ist Susanne Steiger enttäuscht.

Und doch: Die Händler zahlten deutlich mehr, als Wendela Horz als Expertise ausgegeben hatte. Die hatte den Ring auf lediglich 180 bis 200 Euro geschätzt. Fabian Kahl jedoch bot sogar 340 Euro. Zahlte schlussendlich aber 350 Euro. Er hatte keine Zwanziger dabei. Doch kurz nach dem Kauf folgte für den Thüringer das böse Erwachen.

So wollte er gerne die Glassteine entfernen und Brillanten einsetzen. Nicht möglich, wie Kollege Daniel Meyer klar sagte. „Hast du dir mal die Fassung angeguckt? Da kannst du keine Brillanten einsetzen“, so Meyer. Die Fassung sei dafür zu schlecht. Schade drum.

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Warum „Bares für Rares”-Expertin Heide-Rezepa-Zabel beim Anblick DIESER Rarität grinsen muss, erfährst du hier.