Wolfenbüttel 

Meeresmonster aus der Urzeit: Forscher zeigen Sensationsfund

Die zeichnerische Rekonstruktion eines Ichthyosauriers: Ein gut erhaltenes Exemplar haben Forscher bei Schandelah im Landkreis Wolfenbüttel gefunden.
Die zeichnerische Rekonstruktion eines Ichthyosauriers: Ein gut erhaltenes Exemplar haben Forscher bei Schandelah im Landkreis Wolfenbüttel gefunden.
Foto: dpa

Schandelah/Braunschweig. Sensationsfund im Geopunkt "Jurameer Schandelah": Die Archäologen haben die Überreste eines Fischsauriers gefunden - und die Forscher sprechen von "einem der schönsten Exemplare", das jemals ausgegraben worden sei, wie Silke Röhling vom Landesmuseum Braunschweig gegenüber news38.de berichtet.

Am morgigen Mittwoch, 3. August, stellt das Museum den Fund offiziell vor: Es handele sich um einen ausgewachsenen Ichthyosaurier, die in ihrer Form heutigen Delphinen ähneln, mit bis zu 20 Metern Länge aber viel größer wurden und bis vor etwa 90 Millionen Jahren die Ozeane besiedelten.

Die Grabungsstätte in Schandelah gilt nach Röhlings Worten als ausgesprochen ergiebiges "Zeitfenster" in die Frühzeit. Den aktuellen Fund haben die Archäologen vor einigen Wochen gemacht. Inzwischen ist der Block mit den Saurierknochen von der Grabungsstelle geborgen; die Präparation steht jetzt jedoch noch bevor.

Bereits im vergangenen Jahr hatten die Archäologen einen Ichthyosaurier gefunden; das Alter der Meeresechse wurde auf rund 180 Millionen Jahre bestimmt.