Wolfenbüttel 

Wer knallt, muss auch fegen - Innenstadt für Feuerwerk tabu

Wolfenbüttel. Da die Innenstadt Wolfenbüttels überwiegend aus Fachwerkhäusern besteht, gilt für den gesamten Stadtkern ein Verbot des Silvesterfeuerwerks. Auch im übrigen Stadtgebiet ist das Abbrennen von Feuerwerk in unmittelbarer Nähe von Fachwerkbauten nicht zulässig, aufgrund einer verstärkten Brandgefahr.

Mit der im Oktober 2009 geänderten 1. Verordnung zum Sprengstoffgesetz ist der Verkauf und die Verwendung von Silvesterfeuerwerk neu geregelt worden. Von der bundesweit geltenden Verordnung ist nicht nur die unmittelbare Nähe von Fachwerkhäusern, sondern auch von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen betroffen. Ein generelles Abbrennverbot gilt jährlich vom 2. Januar bis zum 30. Dezember.

Wer die Verbote nicht beachtet, kann mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro rechnen. Die Stadt Wolfenbüttel appelliert daher an die Vernunft und Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger und bittet um Verständnis.

Wo Feuerwerk abgebrannt werden darf, muss im Anschluss aber auch wieder sauber gemacht werden. Abgeschossene Raketen und Böller sind nach dem Knall Müll. Leider blieb in den vergangenen Jahren jede Menge Dreck nach dem durchgeknallten Jahreswechsel auf Straßen und Wegen liegen. Die Stadtverwaltung erinnert daher an die Reinigungspflicht der Grundstückseigentümer oder Mieter. Ab dem 2. Januar sollten die Straßen und Gehwege spätestens wieder sauber sein.