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Ehefrau erstochen: Ehemann steht vor Gericht

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In diesem Einfamilienhaus am Antoinettenweg in Wolfenbüttel hat sich das tödliche Ehedrama ereignet. Foto: Sebastian Seidel

Wolfenbüttel. 

Ein 57-jährigen Mann soll seine Ehefrau mit einem Messer getötet haben – jetzt steht der Termin für den Prozess fest. Wie das Landgericht Braunschweig am Montag, 31. Juli mitteilte, wird sich der Mann ab dem 28. August vor dem Braunschweiger Landgericht verantworten müssen. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, seine Ehefrau am 26. Februar getötet zu haben.

Laut Anklageschrift soll der Mann im Streit mit einem Messer auf seine Frau eingestochen haben. Bei Stichen in den Oberschenkel seien Blutgefäße verletzt worden, die zu einem erheblichen Blutverlust beim Opfer geführt hatten. Trotz der Verletzungen habe das Opfer noch versucht, dem Angeklagten zu entkommen und sei in Schlafzimmer geflohen.

Opfer erliegt Verletzungen

Der Angeklagte habe jedoch die Schlafzimmertür mit Gewalt aufgebrochen und seiner Ehefrau einen Messerstich ins linke Schulterblatt versetzt. Dabei seien Rippen und Lungengewebe verletzt worden.

Erst nachdem die Geschädigte wegen des hohen Blutverlustes zusammengebrochen sei, habe der Angeklagte den Notarzt gerufen. Trotz der Rettungsversuche sei das Opfer an den Verletzungen gestorben.

Der Angeklagte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Das Gericht hat in diesem Fall sechs Verhandlungstage angesetzt.