Wolfenbüttel 

Aus dem Knast untern Baum: Weihnachtsamnestie für Häftlinge

In der JVA Wolfenbüttel haben sechs Häftlinge das Glück früher freigelassen zu werden.
In der JVA Wolfenbüttel haben sechs Häftlinge das Glück früher freigelassen zu werden.
Foto: dpa

Wolfenbüttel/Braunschweig/Hannover. Für einige Häftlinge in Niedersachsen hat Weihnachten schon begonnen: Die Männer und Frauen wurden vorzeitig entlassen und profitieren von der Weihnachtsamnestie.

Darunter sind auch sechs Häftlinge aus Wolfenbüttel, die das Glück haben vorzeitig nach Hause zu dürfen um Weihnachten mit ihrer Familie zu verbringen. Und auch in Braunschweig profitieren Insassen von dieser Regelung, so eine Sprecherin der Justizvollzugsanstalt Braunschweig.

Insgesamt kamen seit Anfang Dezember aus 13 niedersächsischen Justizvollzugsanstalten 68 Strafgefangene frei. Ihnen blieben dadurch zusammen 1275 Hafttage erspart. "Es geht dabei um Unterstützung für einen neuen Start ins Leben", sagte eine Sprecherin des Justizministeriums in Hannover am Donnerstag. Die meisten von Ihnen wären ohnehin bald frei gekommen.

Voraussetzungen müssen erfüllt werden

Für eine vorzeitige Haftentlassung müssen jedoch mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehören ein positives Votum der Justizvollzugseinrichtung, die Zustimmung der Gefangenen und eine gesicherte Situation für die Zeit nach der Entlassung. Sie können in der Vorweihnachtszeit im Rahmen der Resozialisierung ihr Leben neu ordnen, Behördengänge erledigen und wieder bei ihren Familien ankommen, sagte die Sprecherin.

Wer allerdings während der Haft schwere Verfehlungen im gelockerten Vollzug oder Straftaten begangen hat, ist von der Weihnachtsamnestie ausgenommen. Das betrifft auch Gefangene, die wegen vorsätzlicher Tötungs- oder Sexualdelikte in Haft sitzen.

Welt 

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Der umstrittene AfD-Landesvorsitzende Armin-Paul Hampel während des regulären Landesparteitags im März in Hannover (Archivbild).
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Foto: dpa
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