Wolfenbüttel 

Wer knallt, muss auch fegen

In den letzten Jahren blieb viel Müll liegen, schreibt die Stadt Wolfenbüttel. (Symbolbild)
In den letzten Jahren blieb viel Müll liegen, schreibt die Stadt Wolfenbüttel. (Symbolbild)
Foto: Florian Schuh/dpa

Wolfenbüttel. Die Stadt appelliert in der Neujahrsnacht an die Vernunft und Eigenverantwortung der Wolfenbütteler. Sie bittet, in der gesamten Innenstadt und in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern sowie Kinder- und Altenheimen kein Silvesterfeuerwerk abzubrennen.

Hohe Geldbuße

Wegen des Fachwerks darf auch in der August- und Juliusstadt kein Feuerwerk abgebrannt werden. Auch im übrigen Stadtgebiet ist das Abbrennen von Feuerwerk in unmittelbarer Nähe von Fachwerkbauten verboten. Wer sich nicht daran hält, der muss mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro rechnen.

Zuletzt viel Müll

Und: Wo Feuerwerk abgebrannt werden darf, muss im Anschluss aber auch wieder sauber gemacht werden. Abgeschossene Raketen und Böller sind nach dem Knall Müll. "Leider blieb in den vergangenen Jahren jede Menge Dreck nach dem durchgeknallten Jahreswechsel auf Straßen und Wegen liegen", schreibt die Stadtverwaltung. Daher erinnert sie Eigentümer und Mieter an deren Reinigungspflicht.

Nicht vermiesen

Allerdings möchte die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben niemandem die Freude am Knallen vermiesen: "Niemand muss am Neujahrsmorgen in aller Frühe aufstehen, ab dem 2. Januar jedoch sollten die Straßen und Gehwege spätestens wieder sauber sein."