Wolfenbüttel 

Weniger Sicht, weniger Unfälle: In Wolfenbüttel funktioniert's

Mit dem neuen Sichtschutzzaun sind die Autofahrer gezwungen, am Stoppschild anzuhalten.
Mit dem neuen Sichtschutzzaun sind die Autofahrer gezwungen, am Stoppschild anzuhalten.
Foto: Unfallkommission Wolfenbüttel

Wolfenbüttel. An der Kreuzung L631 und K5 (Apelnstedter Kreuzung) zieren jetzt Sichtschutzzäune den Straßenrand. Der Grund: Durch die Zäune soll die Zahl der Unfälle verringert werden.

Was zunächst paradox klingt, ergibt bei näherer Betrachtung Sinn: Durch die Zäune sind die Autofahrer gezwungen, an der Kreuzung anzuhalten, weil sie erst dann Sicht auf den Querverkehr haben. Auch das an dem Unfallschwerpunkt stehende Stoppschild hat nichts genutzt: Allein im vergangenen Jahr hat es an der Apelnstedter Kreuzung sechs Mal gekracht.

Kommission fordert Kreisverkehr

"Eine Reduzierung der Unfallzahlen auf null kann ein Sichtschutzzaun jedoch nicht garantieren, da es immer noch unbelehrbare Verkehrsteilnehmer gibt", heißt es von Seiten der Unfallkommission. Die Michael Kühne, Geschäftsführer der Unfallkommission fordert deshalb den Bau eines Kreisverkehrs.

Unfallschwerpunkt Apelnstedter Kreuzung