Wolfenbüttel 

Katze im Güllebehälter: Feuerwehr zeigt den Ausgang

Ein improvisierter Steg war schließlich die Lösung.
Ein improvisierter Steg war schließlich die Lösung.
Foto: Pressestelle der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Meinersen/Schaffhauser

Ettenbüttel. Die Freiwillige Feuerwehr in Ettenbüttel ist am Nachmittag in Sachen Tierrettung unterwegs gewesen. Wie die Einsatzkräfte am Abend mitteilten, hatte sich eine Katze in einen Güllebehälter entlang der Landesstraße zwischen Ettenbüttel und der B188 verirrt.

Das völlig verängstigte Tier saß in dem Behälter und kam aus eigenem Antrieb nicht mehr heraus. Kinder hatten die Katze entdeckt und schließlich die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte stellten dann schnell fest, dass es nicht möglich war, den ausgetrocknet wirkenden Behälter zu betreten.

Unwegsames Gelände

"Tests mit einer Leiter zeigten, dass die Oberfläche zwar ausgetrocknet wirkte, auf Druck aber nachgab", erklärt Einsatzleiter Christopher Bendowski. So versuchten die Brandschützer erst, das Tier in einen mit Katzenfutter gefüllten Käfig zu locken. Da die Katze aber keine Anstalten machte in den Käfig zu klettern, umwickelten die Einsatzkräfte schließlich eine Steckleiter mit einem Schlauch, um einen Steg zu bilden.

Diesen ließen sie in den Behälter hinab und zeigten der Katze schließlich dezent mit einem Wasserstrahl den Weg. Diese nutze die Gelegenheit zur Flucht und verschwand, zwar entkräftet aber ansonsten wohlauf, im Unterholz.

Mit zwei Fahrzeugen und sieben Mann war die Wehr etwa eine halbe Stunde lang im Einsatz.