Wolfenbüttel 

Brand bei Schöppenstedt: Landwirte auf Zack

Weitgehend in Eigenregie konnten die Landwirte das Feuer beherrschen - dank des sofortigen Einsatzes von Feuerlöschern und einem Grubber.
Weitgehend in Eigenregie konnten die Landwirte das Feuer beherrschen - dank des sofortigen Einsatzes von Feuerlöschern und einem Grubber.
Foto: Maximilian Umbach/Freiwillige Feuerwehr Schöppenstedt
  • Feldbrand zwischen Eitzum und Schöppenstedt.
  • Landwirte reagieren geistesgegenwärtig.
  • Bei Helmstedt fängt ein Mähdrescher Feuer.

Schöppenstedt. Die Trockenheit sowie die sommerliche Hitze von mehr als 30 Grad Celsius haben am frühen Samstagabend auch bei Schöppenstedt ihren Tribut gefordert: Bei Erntearbeiten sei Feuer auf einem Feld zwischen dem Stadtteil Eitzum und Schöppenstedt ausgebrochen, berichtete Feuerwehrsprecher Maximilian Umbach.

Rauchsäule von weitem z u sehen

"Die Rauchsäule war über einige Kilometer zu sehen", beschrieb er. Allerdings hatten die Landwirte geistesgegenwärtig reagiert und mit Feuerlöschern sowie einem Grubber das weitere Ausbreiten des Brandes verhindert.

Die alarmierten Feuerwehren aus Schöppenstedt, Bansleben, Eitzum und Groß Dahlum mussten deshalb lediglich Nachlöscharbeiten erledigen. Allerdings habe sich die Anfahrt zum Brandort als schwierig erwiesen: Die Fahrzeuge mussten sich mühsam über Feldwege heranarbeiten.

Mähdrescher in Flammen

Am späten Abend waren auch die Feuerwehren aus Büddenstedt, Offleben und Reinsdorf/Hohnsleben gefordert: In einem Mähdrescher hatte sich ein Schwelbrand entwickelt. Nach Angaben des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Mark Wesemann hatten die Landwirte jedoch schnell reagiert, so dass sie einen größeren Schaden verhindern konnten. Am Freitagabend noch war bei Querenhorst ein fast neuwertiger Mähdrescher komplett ausgebrannt.

Seit dem Samstagmorgen hatte es in der Region bereits mehrere Brände gegeben - so an der A2 bei Helmstedt, in Braunschweig auf dem TU-Gelände und bei Hankensbüttel auf einer Wald- und Moorfläche.