Wolfenbüttel 

Wer knallt, muss auch fegen: Innenstadt in Wolfenbüttel für Feuerwerk tabu

Silvesterfeuerwerk in Wolfenbüttel - die Fachwerkhäuser sind in der Neujahsrnacht besonders gefährdet (Archivbild).
Silvesterfeuerwerk in Wolfenbüttel - die Fachwerkhäuser sind in der Neujahsrnacht besonders gefährdet (Archivbild).
Foto: imago/Susanne Hübner

Wolfenbüttel. Ab morgen gibt's Böller zu kaufen - und am Montag ist auch schon Silvester. Daher machen die Städte und Kommunen auf die ganzen Regeln rund ums Feuerwerk aufmerksam. Ganz besonders trifft das auf Wolfenbüttel und seine historische Innenstadt zu.

Kein Feuerwerk in der Innenstadt von Wolfenbüttel

Einschließlich der August- und Juliusstadt ist Feuerwerk in der Innenstadt verboten – es wäre schlichtweg zu gefährlich für all die schönen alten Fachwerkhäuser. Das gelte aber auch für alle anderen Fachwerkhäuser in und um Wolfenbüttel, schreibt Stadtsprecher Thorsten Raedlein am Donnerstag. Andernfalls drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.

Denkt an das Sprengstoffgesetz

"Die Stadt Wolfenbüttel appelliert daher an die Vernunft und Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger und bittet, in der gesamten Innenstadt und in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern sowie Kinder- und Altenheimen kein Silvesterfeuerwerk abzubrennen", heißt es. Auch das ist nämlich seit 2009 verboten. Stichwort Sprengstoffgesetz.

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Auch nicht ganz unwichtig: Wo Feuerwerk abgebrannt werden darf, muss im Anschluss aber auch wieder sauber gemacht werden. Abgeschossene Raketen und Böller sind nach dem Knall Müll.

Zuletzt blieb in Wolfenbüttel viel liegen

"Leider blieb in den vergangenen Jahren jede Menge Dreck nach dem durchgeknallten Jahreswechsel auf Straßen und Wegen liegen", erinnert sich Raedlein. Die Stadtverwaltung erinnert daher daran, dass Grundstückseigentümer oder Mieter dazu verpflichtet sind, nach der Party aufzuräumen.

Allerdings soll auch keinem die Freude am Knallen vermiesen werden. "Niemand muss am Neujahrsmorgen in aller Frühe aufstehen, ab dem 2. Januar jedoch sollten die Straßen und Gehwege spätestens wieder sauber sein", so der Appell aus dem Rathaus. (ck)