Wolfenbüttel 

"Buttersäure-Anschlag" in Northeim? Auch der AfD Wolfenbüttel stinkt's

Eine stinkende Substanz beschäftigt die AfD Northeim und die Polizei (Symbolbild).
Eine stinkende Substanz beschäftigt die AfD Northeim und die Polizei (Symbolbild).
Foto: imago/Ralph Peters

Northeim/Wolfenbüttel. Die AfD Wolfenbüttel solidarisiert sich mit ihren Parteikollegen aus Northeim. Bei einem Treffen des dortigen Kreisverbands sei es am Bürgersaal zu einem "Buttersäure-Anschlag" gekommen, heißt es in einer Mitteilung.

Gästen sowie AfD-Mitgliedern sei übel gewesen, einige hätten sich auch erbrechen müssen, wird behauptet.

AfD spricht von "feigem Anschlag" in Northeim

Beim Kreisverband Wolfenbüttel sehe man es mit Sorge, dass sich körperliche und auch verbale Angriffe auf AfD-Mandatsträger häuften. Gleichzeitig fordert die AfD Northeims Bürgermeister Simon Hartmann (SPD) dazu auf, den Vorfall öffentlich zu verurteilen.

Der betroffene Kreisverband spricht bei Facebook von einem "feigen Anschlag" und "beißendem Geruch", den "offenbar fehlgeleitete Menschen aus dem linken Spektrum" im Eingangsbereich versprüht hätten.

Polizei prüft weiße Substanz

Die Polizei nimmt das Wort "Anschlag" dagegen nicht in den Mund. Anschläge seien etwas anderes, sagte ein Sprecher zu news38.de.

Demnach habe sich bisher auch kein Betroffener gemeldet, dem übel gewesen sei oder der sich übergeben hätte müssen. Auch nicht auf Nachfrage. "Uns hat bisher niemand darüber in Kenntnis gesetzt. Uns wurde auch kein Attest oder ähnliches vorgelegt", so der Sprecher.

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Die Polizei hat am Samstagabend vor Ort eine weißliche Substanz sichergestellt, die draußen im Eingangsbereich verschüttet worden war. Die Substanz habe einen penetranten Geruch gehabt und werde geprüft. Inzwischen habe der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. (ck)