Wolfenbüttel 

Großeinsatz und Fass aufgemacht: Was war das für eine milchige Substanz?

Ein Fass mit milchiger Substanz hat zwischen Heiningen und Börßum für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt.
Ein Fass mit milchiger Substanz hat zwischen Heiningen und Börßum für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt.
Foto: Presseteam FF SG Oderwald – Felix Kunze

Wolfenbüttel. Am Tag nach dem Großeinsatz zwischen Heiningen und Börßum sind erste Details zu der Flüssigkeit veröffentlicht worden, die Feuerwehr und Polizei über Stunden forderte.

Fass aufgemacht: Großeinsatz zwischen Heiningen und Börßum

An der Zufahrtsstraße zum Kieswerk war am Donnerstagabend ein Fass gefunden worden, aus dem eine milchige Substanz in einen Wassergraben lief. Mit besonderer Schutzausrüstung machten sich die Einsatzkräfte an die Bergung, 75 Feuerwehrleute waren vor Ort.

Weil an dem blauen Fass keine Kennzeichnung zu erkennen war, konnte eine Gefahr nicht ausgeschlossen werden. Später wurde das Behältnis zur Deponie nach Bornum gebracht.

Feuerwehr gibt Entwarnung zu Flüssigkeit

Am Freitagabend teilte die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Oderwald mit, dass in dem Fass kein Gefahrenstoff gefunden wurde. Angaben dazu, welche Flüssigkeit es konkret war, machten die Kameraden zunächst nicht.

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Die milchige Trübung stamme jedoch von organischem Material, dass sich im und am Behälter gesammelt hatte. "Eine Gefahr für die Bevölkerung hat nicht bestanden", lautet die Zusammenfassung der Feuerwehr. (maf)