Wolfenbüttel 

"Teddy-Sprechstunde" in Wolfenbüttel: Kinder untersuchen zotteligen Patienten

Gemeinsam erkundeten die Jungen und Mädchen das Krankenzimmer und probierten die verschiedenen Funktionen des Betts aus.
Gemeinsam erkundeten die Jungen und Mädchen das Krankenzimmer und probierten die verschiedenen Funktionen des Betts aus.
Foto: Städtisches Klinikum Wolfenbüttel

Wolfenbüttel. Teddy hat sich am Arm verletzt! Ist er verstaucht oder sogar gebrochen? – Fragen über Fragen, die jüngst im Rahmen der "Teddy-Sprechstunde" am Klinikum Wolfenbüttel beantwortet wurden.

Aktuell absolvieren knapp 30 junge Leute ein freiwilliges soziales Jahr unter der Trägerschaft des Städtischen Klinikums. Entweder helfen sie in den Kitas oder im Krankenhaus mit.

Jetzt haben sie 16 Kinder aus der Kita "Alter Weg" zur "Teddy-Sprechstunde" eingeladen. Das Ziel: Den Kindern die Angst vorm Krankenhaus oder Arztbesuchen nehmen.

Klinikum Wolfenbüttel will Kindern Angst nehmen

Die Fünf- und Sechsjährigen sollten im Klinikum spielerisch herausfinden, wie schwer sich Teddy verletzt hat. Die Kinder horchten den zotteligen Patienten ab, maßen seinen Blutdruck, hielten seine Hand zum Trösten und warteten gemeinsam auf das Röntgenbild.

Zum Glück kam dann raus, dass Teddys Arm nicht gebrochen ist! Entsprechend erleichtert und mit einem selbstangelegten Verband ums Handgelenk als Souvenir ging es für die Kinder dann zurück in die Kita. (ck)