Wolfenbüttel 

Großalarm im Landkreis Wolfenbüttel: Klostergut Heiningen in Flammen – Feuerwehrmann verletzt

Am Montag war das Feuer in einer Scheune im Landkreis Wolfenbüttel ausgebrochen.
Am Montag war das Feuer in einer Scheune im Landkreis Wolfenbüttel ausgebrochen.
Foto: Jörg Koglin

Heiningen. Großalarm im Landkreis Wolfenbüttel!

Auf dem Klostergut in Heiningen im Landkreis Wolfenbüttel ist am Montagvormittag ein Feuer in einer Scheune ausgebrochen. Laut Angaben der Einsatzkräfte vor Ort hatte ein Gabelstapler, der in dem Gebäude untergebracht war, Feuer gefangen. Bei den Nachlöscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt.

Landkreis Wolfenbüttel: Wohnhaus auf dem Klostergut in Heiningen unbewohnbar

Die Flammen hatten sich rasend schnell ausgebreitet und hatten die Scheune in Brand gesetzt, das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Auch auf ein nebenstehendes Wohnhaus haben die Flammen bereits übergegriffen. Das Zuhause von zwei Familien ist derzeit unbewohnbar.

Auch auf eine weitere Scheune griffen die Flammen über. Mittlerweile sei das Feuer aber unter Kontrolle. Die historische Klosteranlage selber blieb laut Polizeiangaben unbeschädigt.

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Die Löschkräfte waren auch am späten Nachmittag noch vor Ort. Um eine Wasserversorgung sicherstellen zu können, muss Wasser aus der nahegelegenen Warne genutzt werden. Das Hydrantennetz hatte die nötigen Mengen an Löschwasser nicht liefern können.

Rund 100 Kräfte vor Ort

Die Örtliche Einsatzleitung der Samtgemeinde Oderwald hatte den Einsatz übernommen. Zur Unterstützung sind ein Löschzug aus Wolfenbüttel samt Drehleiter sowie eine weitere aus Schöppenstedt angefordert worden. Nach ersten Einschätzungen waren rund 100 Einsatzkräfte vor Ort.

Neben sämtlichen Wehren der Samtgemeinde Oderwald waren auch die Ortsfeuerwehren Schladen und Hornburg vor Ort. Anwohner wurden bei dem Brand nicht verletzt. Ein Feuerwehrmann erlitt jedoch eine Rauchvergiftung und wurde von der Besatzung eines Rettungswagens behandelt.

Ein weiterer Feuerwehrmann verletzte sich bei Nachlöscharbeiten, als er auf einer Holztreppe ausrutschte, stürzte und sich Verletzungen zuzog. Er wurde vor Ort vom DRK versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht.

Bilder vom Brandort

Die Löscharbeiten zogen sich noch mehrere Stunden hin. Wie die Freiwillige Feuerwehr Heiningen am späten Abend mitteilte, sind die Einsatzkräfte immer noch im Einsatz. Zunächst waren sie mit Nachlöscharbeiten beschäftigt, anschließend stellten sie eine Brandsicherheitswache bis in die Morgenstunden sicher. Ermittler haben mit der Suche nach der Brandursache begonnen. (mvg/js/dpa)