Wolfenbüttel 

Stau auf der A39: Hier brauchen Autofahrer ab Donnerstag viel Geduld

Monatelang müssen sich Autofahrer auf der A39 auf Behinderungen einrichten. (Archivbild)
Monatelang müssen sich Autofahrer auf der A39 auf Behinderungen einrichten. (Archivbild)
Foto: Brigitte Vetter

Cremlingen/Scheppau. Auf der A39 wird ab Donnerstag gebaut!

Wie die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Montag mitteilte, müssen sich Kraftfahrer in den nächsten Monaten auf Behinderungen zwischen Cremlingen und Scheppau einrichten.

"Testfeld NIedersachsen" wird vorbereitet

Grund sind Arbeiten zur technischen Vorbereitung des "Testfeldes Niedersachsen" zur Erprobung des automatisierten und vernetzten Fahrens an der A39. Außerdem werden Böschungsrutschungen in diesem Bereich beseitigt. Um die Verkehrsbelastung so gering wie möglich zu halten, werden beide Baumaßnahmen gleichzeitig ausgeführt.

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Wie die Landesbehörde weiter mitteilte, beginnen die Arbeiten am Donnerstag, 2. Mai, mit der Anlage von Mittelstreifenüberfahrten. Es stehen während der Hauptverkehrszeiten weiterhin zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. Außerhalb dieser Zeiten kann es nach Bedarf zu Fahrstreifensperrungen kommen.

Neue Verkehrsführung auf A39

Ab Mitte Mai wird dann für rund fünf Monate eine sogenannte 3+1-Verkehrsführung eingerichtet. Der Verkehr fließt dabei weiterhin zweistreifig je Fahrtrichtung, in Richtung Salzgitter jedoch einstreifig über die Gegenfahrbahn. Die Höchstgeschwindigkeit im Baustellenbereich wird auf 60 km/h reduziert.

In dieser Zeit werden neben der Sanierung der Böschungsrutschungen auf rund sieben Kilometern Länge Kabeltrassen verlegt sowie 71 Masten errichtet. Mit dem Testfeld Niedersachsen forscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Mobilität der Zukunft, ihrer Sicherheit sowie an Möglichkeiten, Verkehrsflüsse zu verbessern und dadurch auch Staus zu vermeiden. (mvg)