Wolfenbüttel 

Geldautomaten-Sprenger von Wolfenbüttel sitzt jetzt in Untersuchungshaft in Braunschweig

Im April 2018 flogen zwei Geldautomaten in der Commerzbank-Filiale in Wolfenbüttel in die Luft.
Im April 2018 flogen zwei Geldautomaten in der Commerzbank-Filiale in Wolfenbüttel in die Luft.
Foto: Jörg Koglin

Braunschweig. Der Zugriff ist bereits im März in den Niederlanden erfolgt: Die Polizei hat einen der mutmaßlichen Geldautomaten-Sprenger von Wolfenbüttel festgenommen.

Zugriff in Holland: Geldautomaten-Sprenger von Wolfenbüttel gefasst

Der 28-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft Braunschweig mit europäischem Haftbefehl gesucht. Kurz nach der Festnahme saß er noch in den Niederlanden, das Auslieferungsverfahren stand noch an.

Wie die Staatsanwaltschaft Braunschweig auf Nachfrage mitteilt, wurde der mutmaßliche Täter nun am 28. Mai überführt und sitzt jetzt in der JVA Braunschweig in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch an.

Der 28-Jährige ist wohl Teil der "Audi-Bande"

Der 28-Jährige soll Teil der "Audi-Bande" sein. Die Gruppe ist für mehrere Automatensprengungen in Deutschland in den letzten Jahren verantwortlich. Den Namen trägt die Bande, weil sie häufig mit Autos der Marke Audi unterwegs ist.

Gemeinsam mit einem 25 Jahre alten Mann, der auch festgenommen wurde, soll der 28-Jährige unter anderem für zwei Geldautomaten-Sprengungen in Wolfenbüttel im April 2018 verantwortlich sein. (abr)