Wolfenbüttel 

Wolfenbüttel: Autofahrer fährt Feuerwehrmann über den Fuß – jetzt ist das Urteil gefallen

Zu dem Vorfall kam es am Rande dieses Feuerwehr-Einsatzes in der Krummen Straße.
Zu dem Vorfall kam es am Rande dieses Feuerwehr-Einsatzes in der Krummen Straße.
Foto: Jörg Koglin

Wolfenbüttel. Weil er einem Feuerwehrmann in Wolfenbüttel über den Fuß gefahren sein soll, ist ein Mann wegen versuchter Körperverletzung und versuchte Nötigung verurteilt worden.

Sieben Monate Haft, lautete am Donnerstag das Urteil am Amtsgericht Wolfenbüttel, berichtet unter anderem die "Wolfenbütteler Zeitung". Demnach wurde das Urteil zu zwei Jahren auf Bewährung ausgesetzt. Der 62-Jährige muss zudem eine Geldbuße an die Feuerwehr Wolfenbüttel zahlen und dort Sozialstunden ableisten.

Feuerwehr Wolfenbüttel im Einsatz attackiert

Zu dem Vorfall in der Harzstraße in Wolfenbüttel war es bei einem Feuerwehr-Einsatz im vergangenen Januar gekommen. Die Einsatzkräfte hatten den Bereich abgesperrt, was dem 62-Jährigen offensichtlich gar nicht passte – er fuhr mit seinem Mercedes einem Feuerwehrmann über den Fuß.

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Er sei in Eile gewesen, sagte er vor Gericht. Die Feuerwehr Wolfenbüttel bezeichnete die Situation als bedrohlich. In einem anderen Fall hatte ein Autofahrer eine Feuerwehrkameradin attackiert und beleidigt.

Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink (parteilos) hatte daraufhin Tacheles geredet, er sei "stinksauer". Mehr Details zum Prozess liest du in der "Wolfenbütteler Zeitung".