Wolfenbüttel 

Wolfenbüttel: Mit Schutzanzug und Mundschutz - ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz hat traurigen Hintergrund

Ungewöhnliches Bild in Wolfenbüttel - aber die Maßnahme war laut Feuerwehr nötig.
Ungewöhnliches Bild in Wolfenbüttel - aber die Maßnahme war laut Feuerwehr nötig.
Foto: Feuerwehr Wolfenbüttel

Wolfenbüttel. Die Feuerwehr Wolfenbüttel hat einen traurigen Einsatz in der Drei-Linden-Siedlung hinter sich. Eine Frau hatte am Donnerstag ein Reh in der Oker treiben sehen. Leider war es da bereits tot. Die Aufgabe der Feuerwehr war, den Kadaver zu bergen.

Auch Mitarbeiter der Abwasserbeseitigungsbetriebe Wolfenbüttel (ABW) halfen bei der Bergung des Rehs mit. Sie rückten mit einem Transporter, ausgestattet mit einem Kran, an, berichtet Wolfenbüttels Feuerwehr-Sprecher Tobias Stein.

Wolfenbüttel: Einsatz auf der Oker

„Für die Spaziergänger bot dieser recht traurige Einsatz dennoch ein ungewöhnliches Bild – zwei mit weißen Schutzanzügen, Schwimmwesten und Mundschutz ausgerüstete Feuerwehrleute in einem Schlauchboot paddelnd auf der Oker“, beschreibt er die Szenerie.

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Die Maßnahmen seien allerdings zur eigenen Sicherheit der Helfer erforderlich gewesen. Das Reh konnte geborgen werden, ABW-Mitarbeiter haben es abtransportiert. (ck)