Wolfenbüttel 

Kreis Wolfenbüttel: Zwei Kinder im Teich ertrunken – was der Onkel verrät, ist herzzerreißend

Zwei kleine Jungs sind im Mai in einem Gartenteich in Heere ertrunken. Für die Familien ist ihr Tod nicht nur eine seelische, sondern auch eine große finanzielle Belastung (Symbolbild).
Zwei kleine Jungs sind im Mai in einem Gartenteich in Heere ertrunken. Für die Familien ist ihr Tod nicht nur eine seelische, sondern auch eine große finanzielle Belastung (Symbolbild).
Foto: GoranH/pixabay

Wolfenbüttel/Salzgitter. Nach dem tragischen Tod zweier Jungs in einem Gartenteich in Heere im Landkreis Wolfenbüttel ist die Anteilnahme ungebrochen. Bei einer Spendensammlung für die Grabsteine der vier und sieben Jahre alten Kinder sind bereits mehr als 17.000 Euro zusammengekommen.

Unglück in Heere: Onkel sammelt Spenden

Der Onkel hatte die Crowdfounding-Aktion ins Leben gerufen. Er wollte seinen trauernden Schwestern - den Müttern der verstorbenen Jungs - ihren sehnlichsten Wunsch erfüllen. Ihnen etwas Last nehmen.

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Die beiden Mütter seien in psychologischer Behandlung und besuchten fast täglich zusammen die nebeneinander liegendenden Gräber der Kinder, sagte der Onkel der „Bild“. „Sie sprechen sich immer wieder minutiös vor, was passiert ist. Es ist, als suchten sie nach etwas, um die Zeit zurückzudrehen.“

Am Unglücksabend im Mai hatten sich in dem Garten in Heere dramatische Szenen abgespielt – für die vier und sieben Jahre alten Jungs kam jede Hilfe zu spät.

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Grabsteine sollen etwas Besonderes sein

Ihre Grabsteine sollen etwas Besonderes sein. Was der Onkel über seine kleinen Neffen verrät, ist herzzerreißend. So solle ein Stein einen Elefanten, der andere ein Hündchen darauf bekommen. „Diese Tiere mochten die beiden so gern“, erinnert er sich.

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Hunderte Menschen haben inzwischen Geld gespendet, manche überwiesen fünf, andere 100 Euro. Gleichzeitig spendeten sie den Familien auch Kraft:

  • „Mein tiefstes Mitgefühl für die Familien und vielen Dank für diese Aktion und die zahlreiche Teilnahme!“
  • „Mir fehlen die Worte. Wir wünschen Euch alle Kraft dieser Welt.“
  • „Das ist so furchtbar! Mir stockt der Atem!“
  • „Ich habe selber zwei Söhne in genau dem Alter... Es ist meine absolute Horror-Vorstellung, so ein schreckliches Leid selber zu erleben.“
  • „Möge Gott den Müttern Kraft geben.“
  • „Mein aufrichtiges Beileid an die Familien der zwei Jungen... Es gibt nichts Schlimmeres, als dieses Leid, welches Sie ertragen müssen.“

Außerdem ist es dem Onkel der Verstprbenen ganz wichtig zu betonen, dass ein Teil der Spendensumme auch an die Freiwillige Feuerwehr Heere gehen soll. (ck)