Wolfenbüttel 

Landkreis Wolfenbüttel: Mann auf den Gleisen vermutet – Zug muss abrupt bremsen

Nach einem Streit soll ein Mann im Landkreis Wolfenbüttel getürmt sein – und dadurch eine Schnellbremsung eines Zuges verursacht haben. (Symbolbild)
Nach einem Streit soll ein Mann im Landkreis Wolfenbüttel getürmt sein – und dadurch eine Schnellbremsung eines Zuges verursacht haben. (Symbolbild)
Foto: imago images / photothek

Wolfenbüttel. Ein Mann hat im Landkreis Wolfenbüttel dafür gesorgt, dass der Lokführer eines Zuges eine Schnellbremsung hinlegen musste. Der Mann war am späten Sonntagabend im Bereich Schladen auf die Gleise gelaufen, berichtet auch die „Wolfenbütteler Zeitung“.

Vorausgegangen war offenbar ein Familienstreit, wie Polizeisprecher Frank Oppermann gegenüber news38.de sagte. Dem seien dann noch einige Sachbeschädigungen gefolgt. „Zeugen konnten den Mann als Verdächtigen identifizieren“, so Oppermann.

Landkreis Wolfenbüttel: Lokführer mit Schnellbremsung

Dem Lokführer gelang es zum Glück, den Zug rechtzeitig zum Stehen zu bringen. Nach ersten Angaben hatte der Mann den Gefahrenbereich verlassen. Verletzt wurde niemand. Allerdings kam der Bahnverkehr zeitweise zum Erliegen.

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Die Polizei konnte den Mann letzten Endes festnehmen. Er kam in Gewahrsam. Es wurden entsprechende Anzeigen gefertigt, die Ermittlungen laufen noch. Zuerst hatte die „Wolfenbütteler Zeitung“ über den Fall berichtet.

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Anmerkung der Redaktion

Normalerweise berichten wir nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wer unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen.

Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt. (red)