Wolfenbüttel 

Wolfenbüttel: Mann bekommt Platzverweis – eine Stunde später eskaliert die Situation komplett

Ein Mann bekam einen Platzverweis an einem Bahnhof in Wolfenbüttel. Doch nur eine Stunde später musste die Polizei erneut zum Einsatzort ausrücken. Diesmal eskalierte die Situation völlig. (Symbolbild)
Ein Mann bekam einen Platzverweis an einem Bahnhof in Wolfenbüttel. Doch nur eine Stunde später musste die Polizei erneut zum Einsatzort ausrücken. Diesmal eskalierte die Situation völlig. (Symbolbild)
Foto: imago images / ingimage

Wolfenbüttel. Viel zu tun für die Polizei in Schöppenstedt im Landkreis Wolfenbüttel. Zuerst wurden die Beamten am Samstagabend gegen 20.25 zum Bahnhof gerufen, weil dort ein Mann durch fremdenfeindliche Parolen und den Hitlergruß auffällig geworden war.

Sie erteilten ihm einen Platzverweis. Doch nur rund eine Stunde später muss die Polizei erneut zum Bahnhof ausrücken. Diesmal eskalierte die Situation komplett. Die Nacht endete für ihn auf dem Polizeikommissariat Wolfenbüttel.

Wolfenbüttel: Mann wird mit Nazi-Parolen auffällig

Dieser 30-Jährige hielt die Polizei in Schöppenstedt bei Wolfenbüttel ordentlich auf Trab. Das erste Mal rückten die Beamten gegen 20.30 wegen dem Mann zum Bahnhof in Schöppenstedt aus. Zeugen hatten den Mann beobachtet, wie er eine andere Gruppe beleidigt, geschupbst und angepöbelt haben soll.

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Zudem soll er mit Nazi-Parolen und dem Hitlergruß auffällig geworden sein. Die Polizei traf am Bahnhof auf den Tatverdächtigen, der gegenüber den Beamten die ihm vorgeworfenen Taten einräumte.

Polizei rückte erneut zum Bahnhof aus

Gegen ihn wurde ein Strafverfahrens wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet und ein Platzverweis ausgesprochen. Doch damit war die Geschichte noch lange nicht vorbei.

Denn nur rund eine Stunde später, gegen 21.19, ging erneut ein Notruf bei der Polizei ein - wieder ging es um einen Mann am Bahnhof bei Schöppenstedt. Trotz des Platzverweises war der 30-Jährige zurück zum Bahnhof gekommen. Erneut soll er dort andere Gruppen angegangen sein und rechtsextreme Parolen von sich gegeben haben.

Mann wehrt sich mit Händen und Füßen - und verletzt Polizisten

Die Beamten der Polizei schienen bereits zu ahnen, dass die Situation nicht ganz so einfach zu entschärfen sein dürfte. Sie forderten einen zweiten Polizeiwagen als Unterstützung an. Gemeinsam wollten sie den Mann in Gewahrsam nehmen, um den Platzverweis durchzusetzen. Daraufhin eskalierte die Situation komplett.

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Er fing an, die Polizisten zu beleidigen und ging auf sie los. Mit Schlägen und Tritten wehrte er sich gegen seine Festnahme. Dabei wiederholte er seine verfassungswidrigen Ausrufe. Für einen der Polizisten hatte die körperliche Gegenwehr des Mannes drastische Folgen.

Der Angreifer fügte dem 22-Jährigen eine Prellung im Beinbereich und einer blutenden Wunde am Arm zu. Doch es half ihm wenig. Sein Abend endete gefesselt auf dem Polizeikommissariat Wolfenbüttel. Gegen den alkoholisierten Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. (dav)