Wolfenbüttel 

Wolfenbüttel: Döner-Imbiss entwirft diese verrückte Kreation – doch schmeckt sie auch?

Döner in der Waffel? Restaurantleiter Suer Tekin und Mitarbeiter Khalil Saleh haben es ausprobiert.
Döner in der Waffel? Restaurantleiter Suer Tekin und Mitarbeiter Khalil Saleh haben es ausprobiert.
Foto: Alina Brückner/Collage

Wolfenbüttel. So eine Waffel ist schon wirklich praktisch! Ab in den Laden, Waffel auf die Faust und wieder raus ins Freie. Im Sommer gehört das inklusive Eis für mich einfach dazu. Doch was wäre, wenn in der Waffel kein Eis steckt – sondern Döner?

Klingt komisch, gibt's aber wirklich, und zwar bei „Le Bosphore“ in Wolfenbüttel.

Zugegeben, am Anfang war ich skeptisch und habe mich gefragt, ob das nicht nur ein Fake ist. Doch ein Blick auf die Facebook-Seite des türkischen Restaurants hat mir das Gegenteil bewiesen. Doch ich wollte es genauer wissen: Wie schmeckt Döner in der Waffel wirklich?

Wolfenbüttel: Das ist „Le Bosphore“

Das Restaurant „Le Bosphore“ findest du direkt am Stadtmarkt 1, also mitten in der Innenstadt. Bereits seit zwei Jahren gehört es dort zum Stadtbild. Das Fachwerkhaus ist im forderen Teil durch Säulen gestützt. In roten Buchstaben prangt einmal zur Fußgängerzone gerichtet und einmal direkt zum Stadtmarkt hin der Name des Ladens. Die Einrichtung ist gemütlich, in gedeckten Farben. Erdtöne dominieren. Schnell wird klar: Es ist eine Mischung aus Imbiss und Restaurant.

So ist die Atmosphäre im Restaurant in Wolfenbüttel

Der Imbiss befindet sich im vorderen Bereich. Dort kannst du übrigens auch genau beobachten, wie die Dönerwaffel entsteht. Denn der Küchenbereich ist transparent als Theke gestaltet.

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Die Geschichte hinter der Dönerwaffel

Die Dönerwaffel ist Teil des Imbiss-Angebots. Von ihr gibt es drei Variationen: Eine mit Falafel, eine weitere mit Crispy Chicken und eine dritte mit Dönerfleisch und Sauce. Für mich ist klar: Ich will die Dönerwaffel! Und die ist schnell gemacht. Waffel in die Hand, Fleisch rein und Cocktailsauce drauf. Gabel und Verpackung bekomme ich nicht dazu.

Und genau damit soll sie auch überzeugen: Mit ihrer Umweltfreundlichkeit! Denn Müll könnte durch die Waffel vermieden werden, ist sich Suer Tekin sicher. Als ich die Waffel das erste Mal in der Hand halte, kommt es mir schon suspekt vor, wie man das so ganz ohne Hilfsmittel essen soll.

Zunächst nehme ich die Finger und schnappe mir einzelne Fleischstückchen. Ein bisschen Überwindung kostet es mich dann schon, auch beherzt in die Waffel zu beißen.

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Jetzt mal ehrlich – wie schmeckt's?

Mit leichtem Zögern mache ich es aber doch – und bin überrascht! Tatsächlich schmeckt es... nicht so merkwürdig wie erwartet. Irgendwie sogar gut. Die Süße der Cocktailsauce passt ziemlich gut zu der Süße der Waffel. Die legt zwar geschmacklich noch eine kleine Spitze oben drauf, ansonsten könnte man aber fast vergessen, dass man hier in eine Eiswaffel beißt.

Letztendlich ist die Kombination aus Dönerfleisch und süßer Sauce ja auch nicht neu. Die Konsistenz der Waffel bleibt tatsächlich so hart wie zu Beginn, kein Durchweichen, keine Saucen, die am Boden bereits das Brötchen – oder in diesem Fall die Waffel – durchsüffen. Ein echter Vorteil!

Und wie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis?

Obwohl die Waffel nur als Snack zur Mittagszeit gedacht ist, bin ich am Ende ganz schön satt. Vor allem die Süße der Waffel sorgt für das Sättigungsgefühl.

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Für die Dönerwaffel – egal, in welcher Variation – musst du drei Euro bezahlen. Dafür bekommst du die Eiswaffel mit einem Durchmesser von zehn Zentimetern inklusive Dönerfleisch und Sauce, oder eben mit Falafel oder Crispy Chicken. Die Menge des Dönerfleisches entspricht laut Restaurantchef in etwa der in einer Dönerbox. Alles in allem stimmt meiner Meinung nach das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mein Fazit zur Dönerwaffel

Zugegeben, ein bisschen Überwindung kostet es schon, beherzt in die Dönerwaffel zu beißen. Vor allem deshalb, weil in meiner Vorstellung Eiswaffeln und Döner nicht wirklich viel gemein haben. Letztendlich ist es aber eine Frage des individuellen Geschmacks. Probieren kann man es auf jeden Fall! Am Ende war ich jedenfalls positiv überrascht.