Wolfenbüttel 

Wolfenbüttel: Das ist der verrückteste Dönerverkäufer der Region

Suer Tekin ist Inhaber des Restaurants „Le Bosphore“ in Wolfenbüttel. Er besticht mit kreativen und innovativen Döner-Ideen.
Suer Tekin ist Inhaber des Restaurants „Le Bosphore“ in Wolfenbüttel. Er besticht mit kreativen und innovativen Döner-Ideen.
Foto: Alina Brückner

Wolfenbüttel. „Was macht ein Dönermann mit einer Waffel? Er macht Döner rein!“ – das ist für Suer Tekin allemal klar. Der 52-Jährige ist Inhaber des türkischen Restaurants „Le Bosphore“ in Wölfenbüttel.

In den vergangenen Tagen hatte er für Aufsehen gesorgt, weil er in seinem Laden in Wolfenbüttel eine außergewöhnliche Döner-Variante anbietet: Die Dönerwaffel. Und damit sichert er sich zumindest den Titel als einer der verrücktesten Dönerverkäufer der Region.

Wolfenbüttel: Döner aus der Waffel? Für Suer Tekin kein Problem!

Der 52-Jährige betreibt das Restaurant in Wolfenbüttel seit zwei Jahren. Vorher hat er zusammen mit seiner Familie Feinkost-Geschäfte unter anderem bei Real und Kaufland unterhalten. Die Gastronomie liegt ihm also im Blut. Für ihn war schon immer klar: Das ist mein Ding.

Aber anders! Denn er will sich von der Masse abheben, neue Ideen auf den Weg bringen und damit ein Zeichen setzen: in Sachen Innovation, in puncto Umweltfreundlichkeit und für die Stadt Wolfenbüttel.

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„Wir wollen die Wolfenbütteler nicht verlieren“

„Ich will die Kunden nicht nach Braunschweig weggeben. Darum müssen wir in der Gastronomie hier tätig sein, damit sie bei uns bleiben“, sagt Suer Tekin. Auch deshalb sei es wichtig, sich mal etwas z utrauen. „Der Kunde entscheidet und wir wollen die Wolfenbütteler hier einfach nicht verlieren.“

Noch seien die Kunden übrigens etwas skeptisch gegenüber der Dönerwaffel. Viele würden sich noch nicht so recht trauen. „Aber sie gucken schon“, sagt der Gastronom. Und die ersten hätten bereits probiert. So auch news38.de! Wie das Fazit ausgefallen ist, kannst du hier lesen <<<<.

Mit der Dönerwaffel wollte Suer Tekin einen Snack zur Mittagszeit kreieren und das Ganze bewusst „etwas kitschig darstellen“. Damit das Angebot vor allem Kinder anspricht. Denn die sind die Zielgruppe des Produkts. Aber natürlich dürften auch Erwachsene die Dönerwaffel probieren.

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Döner-Waffel soll vor allem eins sein: nachhaltig!

Für den Restaurant-Inhaber sollte die Waffel außerdem noch den Nachhaltigkeitsaspekt erfüllen: Denn die kann man ohne Verpackung und ohne Plastikgabel unterwegs essen.

„Wenn man ein neues Produkt anbietet, dann muss man als Geschäftsinhaber auch ökologisch denken. Ich wollte schon lange etwas mit Esstellern, Esspapier oder so machen. Und dann kam ich auf die Idee mit der Eiswaffel.“

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Bislang hat er noch keine Nachahmer gefunden. Aber ein Koch aus Wolfenbüttel hätte ihm bereits einen Besuch abgestattet und die Idee gelobt. Als nächstes plant Suer Tekin, die Waffel auch ungesüßt ins Sortiment mit aufzunehmen. (abr)