Wolfenbüttel 

Wolfenbüttel: Nach Maus-Skandal bei Rewe – Kundin behauptet, in Brötchen DAS gefunden zu haben

In einer Bäckerei haben Mäuse nun wirklich nichts verloren – das fand auch eine Frau aus Wolfenbüttel. (Symbolbild)
In einer Bäckerei haben Mäuse nun wirklich nichts verloren – das fand auch eine Frau aus Wolfenbüttel. (Symbolbild)
Foto: artemtation/pixabay

Wolfenbüttel. Mäuse gehören nicht zu den Tieren, die der Kunde eines Supermarktes beim Einkauf in einer Theke liegen sehen will. Ob tot oder lebendig spielt da auch keine Rolle mehr. Und auch woanders haben die Nager nichts zu suchen. Doch in Wolfenbüttel hat es nun mehrere Vorfälle gegeben, bei denen eine Maus die Hauptrolle gespielt hat.

Kürzlich erst wollte ein Kunde in einem Supermarkt in Wolfenbüttel noch schnell ein Päckchen Zigaretten aus dem Automaten an der Kasse ziehen – stattdessen purzelte eine Maus aus der Maschine aufs Kassenband. Jetzt hatte eine Bäckerei dort ein ähnliches Problem.

Wolfenbüttel: Biss eine Frau auf Mäusekot im Brötchen?

Eine Kundin meldete sich anonym bei der Lebensmittelaufsicht. Sie behauptete, nach dem Einkauf in einer Wolfenbütteler Bäckerei in ein Brötchen gebissen zu haben, das mit Mäusekot verunreinigt war.

Zudem habe sie im Laden Mäusekot unter der Heizung liegen sehen. Und einmal sei gar eine Maus durchs Geschäft gelaufen, von den Mitarbeitern lebend gefangen und dann nach draußen getragen worden.

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Das Amt ist über anonyme Meldungen nicht unbedingt erfreut, so ein Sprecher des Landkreises in der „Wolfenbütteler Zeitung“. Es mache die Kontrolle und das Sammeln von Beweisen schwieriger, wenn man bei möglichen Zeugen nicht nachfragen könne. Dennoch gingen die Kontrolleure den Hinweisen natürlich nach.

Die Kontrolleure nahmen die Bäckerei unter die Lupe

In diesem Fall stellte sich aber heraus, dass die Bäckerei keinesfalls so nachlässig war, wie die Kundin offenbar gedacht hatte. Die Betreiber hatten zuvor schon selbst einen professionellen Dienst zur Schädlingsbekämpfung engagiert, der die Mäuseplage erfolgreich beseitigen konnte.

Auch vorher hätten die Tiere eigentlich nicht dorthin gelangen können, wo Lebensmittel aufbewahrt oder verarbeitet wurden, so der Sprecher des Landkreises. Da also alles glimpflich ausging und die Bäckerei selbst Wert auf Sauberkeit legt, wird auch ihr Name nicht preisgegeben – da die „möglichen wirtschaftlichen Schäden für den Betrieb“ dies nicht rechtfertigen würden.