Wolfenbüttel 

„Bares für Rares“: Irrer Bieterkrieg! Mann aus Wolfenbüttel begeistert Händler mit besonderem Teil

„Bares für Rares“: Experte Sven Deutschmanek, Horst Lichter und Derk van der Veen aus Wolfenbüttel diskutieren über den alten Blumenständer.
„Bares für Rares“: Experte Sven Deutschmanek, Horst Lichter und Derk van der Veen aus Wolfenbüttel diskutieren über den alten Blumenständer.

Historische Dekoration verkauft sich bei „Bares für Rares“ (ZDF) wie geschnitten Brot. So auch der alte Blumenständer von Derk van der Veen (80) aus Wolfenbüttel.

Das Teil schlug bei Horst Lichter und den „Bares für Rares“-Händlern ein wie eine Bombe. Schon nach kurzer Zeit entbrennt ein irrer Bieterkieg um das gute Stück!

„Bares für Rares“: Mann aus Wolfenbüttel trennt sich von historischem Blumenständer

Vor rund 20 Jahren habe van der Veens Frau das kleine Tischchen in einem Braunschweiger Auktionshaus erstanden, berichtet er. Hergestellt wurde er bereits Ende des 19. Jahrhunderts im Mägdesprunger Eisenhüttenwerk im Harz, und das in Perfektion: „Das hat kaum scharfe Kanten, man hat sehr sorgfältig gearbeitet, nochmal nachgefeilt“, erklärt Experte Sven Deutschmanek begeistert.

Und dann die Details: Die Beine wie Schwertlilien gestaltet, keine Risse, grüne Originalfarbe, top erhalten. Der Experte schwärmt: „Für mich ist das ein Super-Beispiel für wunderschönen Jugendstil.“

300 Euro will van der Veen für das kleine Tischchen haben, Deutschmanek korrigiert den Preis um 100 Euro – nach oben. Ob er das auch den Händlern wert ist?

Zwischen den Händlern entbrennt ein Bieterkrieg

Und ob! Sie versuchen gar nicht erst, ihre Begeisterung zu vertuschen. Fabian Kahl steigt sofort mit 100 Euro ein. Dann geht es plötzlich ganz schnell: 120, 150. Van der Veen schüttelt den Kopf. 160. Ein regelrechter Bieterkrieg entbrennt.

Die Gebote steigen in Windeseile auf 340 Euro. 40 Tacken mehr, als van der Veen ursprünglich für den Blumenhocker haben wollte. Doch der Wolfenbütteler verzieht keine Miene.

---------------------

Mehr aus Wolfenbüttel:

Coronavirus: Corona-Verdacht bei zwei Lehrkräften – 1.370 Schüler aus Wolfenbüttel müssen in Quarantäne

Wolfenbüttel: Gefährliche Infektionskrankheit in Kita nachgewiesen – bereits zweiter Fall bestätigt!

Wolfenbüttel: Mann geht durch den Park – doch der Weg wird zum Albtraum

---------------------

„Jetzt läuft's doch!“, ruft Elke Velten-Tönnies dazwischen, entlockt dem 80-Jährigen ein Lachen. Kahl erhöht auf 400 Euro. Ob man denn schon bei einem akzeptablen Preis wäre? Van der Veen pokert: „Es könnte noch ein bisschen was kommen!“

Wolfenbütteler mit Erlös zufrieden

Also erhöht Kahl nochmal auf 430 Euro. Die anderen Händler werden skeptisch: „Wie hoch ist denn die Schätzung?“ Der Wolfenbütteler lacht: „Gute Frage, nächste Frage.“ Er wird mutig, fordert 450 Euro in Richtung Fabian Kahl.

Der bleibt hart: „Keinen Euro mehr!“ Van der Veen willigt ein, 430 Euro wechseln den Besitzer. Der Wolfenbütteler ist zufrieden: „Ist das nicht eine gute Sache? Mehr, als ich erwartet habe. Ganz toll.“ (vh)