Wolfenbüttel 

Wolfenbüttel: Säugling in der Nacht ausgesetzt – Baby liegt auf Intensivstation!

Das in Wolfenbüttel ausgesetzte Baby wurde ins Klinikum braunschweig gebracht. Dort wird es auf der Intensivstation behandelt. (Symbolbild)
Das in Wolfenbüttel ausgesetzte Baby wurde ins Klinikum braunschweig gebracht. Dort wird es auf der Intensivstation behandelt. (Symbolbild)
Foto: Marcel Kusch/dpa

Wolfenbüttel. Das in Wolfenbüttel ausgesetzte Baby liegt auf der Intensivstation im Klinikum Braunschweig. Laut „Wolfenbütteler Zeitung“ erlitt der Säugling bei der Geburt vermutlich einen Blutverlust. Der Zustand des Kleinen sei aber stabil.

Anwohner eines Wohnhauses in der Straße Am Pfingstanger hatten das Baby am Montag gegen 6.45 Uhr entdeckt. Zum Glück! Offenbar war das gerade noch rechtzeitig...

Wolfenbüttel: Säugling in Gartenlaube gefunden

Das Neugeborene war in einer Decke eingehüllt und im Gartenhaus der Finder abgelegt worden, berichtet die Polizei Wolfenbüttel. Die sofort hinzugerufenen Rettungskräfte versorgten den leicht unterkühlten Junge und brachten ihn in ein Krankenhaus. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte besteht keine Lebensgefahr für den kleinen Mann.

Mit Hochdruck sucht die Polizei nach der Mutter – durch eine private VIdeoüberwachungskamera gibt es jetzt vermutlich erste Hinweise.

Wolfenbüttel: Polizei mit ersten Details zur mutmaßlichen Mutter

Demnach hat die Kamera gegen 4 Uhr eine Person aufgezeichnet, die mit einem Bündel vor dem Bauch mutmaßlich auf der Suche nach einem Ablageort war. Wenige Minuten später passierte die Person den Videobereich erneut – dieses Mal aus entgegengesetzter Richtung.

Die Polizei vermutet, dass es sich dabei eventuell um die Mutter handeln könnte – oder um eine Person aus dem Umfeld der Mutter.

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So wird die Person beschrieben:

  • mutmaßlich weiblich
  • bekleidet mit einer langen Hose und einer längeren, mantelähnlichen Jacke mit Kapuze
  • Sportschuhe der Marke Adidas mit vermutlich hellen Streifen und heller Sohle

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Säugling in Wolfenbüttel ausgesetzt – Baby leicht unterkühlt

Der Junge war beim Auffinden 55 Zentimeter groß, hat dunkelblondes Haar, ein europäisches Erscheinungsbild und eine helle Hautfarbe. Wie der „NDR" berichtet, war das Baby gerade einmal drei bis vier Stunden alt, als es dort abgelegt wurde.

Polizei Wolfenbüttel und Staatsanwaltschaft Braunschweig ermitteln

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig und die Polizei haben in enger Zusammenarbeit umfassende Ermittlungen aufgenommen. Hierbei werden die Beamten der Polizei Wolfenbüttel durch weitere Ermittlerteams unterstützt.

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Zum aktuellen Zeitpunkt richten sich die Ermittlungen gegen Unbekannt – wegen des Verdachts der Aussetzung des Neugeborenen. Zu den Ermittlungen gehören unter anderem Befragungen der Anwohner im Umfeld zum Auffindeort des Babys.

Wer sind die Eltern des Babys?

Bislang liegen keine weiteren Erkenntnisse zur Mutter oder zu einer möglichen Person, welche das Kind in dem Gartenhaus abgelegt haben könnte, vor. Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung.

Hierbei können folgende Umstände von Bedeutung sein:

  • Wer hat am Montagmorgen relevante Beobachtungen in der Zeit zwischen 3 Uhr und 6:45 Uhr im Bereich der Straßen Am Pfingstanger / Am Rehmanger in Wolfenbüttel gemacht?
  • Wer kann Angaben zu einer Frau machen, welche kürzlich noch schwanger war, in deren persönlichem Umfeld nach erfolgter Geburt aber kein Säugling feststellbar ist?
  • Wer hat vor kurzem einer Schwangeren bei deren Niederkunft Hilfestellung geleistet? Womöglich fand die Geburt im häuslichen Umfeld oder an einem ungewöhnlichen Ort statt.

Gegenwärtig geht die Polizei davon aus, dass der Säugling am frühen Montagmorgen zur Welt gekommen ist.

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Wer kann Hinweise zu der braunen Decke in der Größe von 150 x 200 cm (siehe Bild) geben, in die der Säugling eingewickelt war? Auffällig an dieser Decke ist ein augenscheinlich verschmortes Etikett (Detailaufnahme).

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Wer Hinweise zum genannten Fall geben kann, wird gebeten sich jederzeit mit der Polizei in Wolfenbüttel unter 05331 / 933-0 in Verbindung zu setzen. Auch die noch so kleinste Beobachtung kann von Bedeutung sein. (ck)